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Verantwortungsvolle Anlagen. Nachhaltige Renditen.

Die Kundennachfrage nach nachhaltigen Anlagen und Impact Investing-Möglichkeiten hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Die Credit Suisse möchte Anlageprodukte und -dienstleistungen entwickeln und fördern, die sowohl ökologischen und sozialen Nutzen als auch finanzielle Renditen erzielen.

Das steigende Bedürfnis, Wohlstand mit ökologischen, sozialen und Governance-Kriterien (ESG) zu kombinieren, hat bereits zu einer Transformation der Konsummuster, der politischen und aufsichtsrechtlichen Landschaft für Unternehmen und des Anlagesektors geführt. Konsumenten, Kunden und Anleger fordern im Wesentlichen von Unternehmen, dass diese langfristige Externalitäten stärker berücksichtigen und zum Schutz des Naturkapitals und endlicher Ressourcen beitragen. Aus diesem Grund versuchen Unternehmen in allen Branchen, nachhaltigere Geschäftsmodelle zu entwickeln, die auf die Risiken dieser Transformation eingehen und sich ihr Potenzial zunutze machen.

Die Credit Suisse nimmt seit mehr als 17 Jahren eine Vorreiterrolle im Bereich nachhaltige Geldanlagen und Impact Investing ein. Auch heute tragen wir weiterhin wesentlich zur Entwicklung dieses Marktes bei und integrieren breitere gesellschaftliche Trends in unsere Produkte und Dienstleistungen. Die Credit Suisse sieht Finanzanlagen nicht als Selbstzweck an, sondern eher als ein Mittel zur Erreichung hochgesteckter Ziele. Wir möchten ein Wegbereiter sein und unsere Kunden bei der Anpassung ihres Geschäftsmodells und beim Übergang zu einem nachhaltigeren Wirtschaftssystem unterstützen.

Das Volumen nachhaltiger Anlagen hat sich in den letzten fünf Jahren mehr als verdoppelt. Im Bereich Impact Investments hat es sogar noch rascher zugenommen. Wir haben insbesondere vonseiten institutioneller Anleger einen starken Anstieg der Nachfrage nach nachhaltigen Anlagen und Impact-Investment-Gelegenheiten beobachtet. Darüber hinaus äussern Privatkunden – insbesondere vermögende Privatpersonen, Investoren der nächsten Generation und Millennials – vermehrt den Wunsch, ihr Kapital so einzusetzen, dass es zu einer positiven globalen Veränderung beiträgt. Gleichzeitig sind gemeinnützige Stiftungen auf der Suche nach Möglichkeiten, ihre Anlagen auf ihre Mission abzustimmen.

Unser Departement Impact Advisory and Finance (IAF) ist direkt dem CEO unterstellt und vereint alle Investitionsaktivitäten der Credit Suisse im Bereich Nachhaltigkeit weltweit in einer Organisation. Das IAF definiert die Entwicklung der entsprechenden Nachhaltigkeitsstrategie und hat zum Ziel, Projekte und Initiativen zu unterstützen, die einen positiven sozialen und wirtschaftlichen Beitrag leisten, sich aber vorwiegend auf die Erzielung einer finanziellen Rendite für Kunden konzentrieren. Das IAF soll alle Geschäftsaktivitäten der Gruppe in diesem Bereich festlegen, lenken und abstimmen, um einen Nutzen für institutionelle Kunden, Firmenkunden und Vermögensverwaltungskunden zu erzielen. Sein Aufgabenbereich umfasst somit nachhaltige Anlagen, SDG-orientierte thematische Anlagen und Impact Investments, bei denen der Fokus auf der Rentabilität liegt.

 

Nachhaltiges Investieren

Das Angebot der Credit Suisse an nachhaltigen Anlagen umfasst Portfoliolösungen und Produkte über eine Reihe von Anlageklassen hinweg, inklusive Aktien, festverzinslicher Anlagen, Immobilien, alternativer Anlagen, thematischer Anlagen und Indexlösungen. Wir bieten nachhaltige Einzel und Multi-Asset-Lösungen für private und professionelle Kunden in verschiedenen Regionen und stimmen diese kontinuierlich stärker auf die relevanten SDGs ab. Unsere Lösungen sollen durch den Einbezug von ESG-Faktoren, die fundiertere Anlageentscheidungen ermöglichen, Markt- oder höhere Renditen generieren und gleichzeitig die persönlichen Werte der Kunden widerspiegeln. Dabei werden auch langfristige Externalitäten von Portfolios für Menschen und den Planeten berücksichtigt.

Unsere nachhaltige Anlagestrategie berücksichtigt neben traditionellen finanziellen Kriterien auch ESG-Aspekte. Für Einzeltitel nutzen wir ein Multi-Strategy-Rahmenwerk, das es unseren Kunden ermöglicht, ihre persönlichen Werte in Anlageentscheidungen einfliessen zu lassen. Dieses neue Rahmenwerk wurde von einer Gruppe von Spezialisten der Credit Suisse mit Expertise in den Bereichen Nachhaltigkeit, Portfoliomanagement und Vermögensverwaltung sowie vom Büro des Chief Investment Officer und dem IAF entwickelt. Diese Gruppe nimmt auch regelmässige Überprüfungen des Rahmenwerks vor und gibt Empfehlungen zur Anpassung unseres Ansatzes an die neuesten Entwicklungen in der Branche.

Die Höhe der durch die Credit Suisse verwalteten Vermögen mit Einbezug von Nachhaltigkeitskriterien stieg bis Ende 2019 auf mehr als CHF 44 Milliarden an, was das anhaltende Wachstum in diesem Bereich widerspiegelt.

 

SDG-orientierte thematische Anlagen und Impact Investing

SDG-orientierte thematische Anlagen und Impact Investing umfassen Anlagen in Nachhaltigkeitsthemen und Unternehmen, die neben einer finanziellen Rendite positive gesellschaftliche und/oder ökologische Effekte erzielen wollen. Diese Strategien bieten Kunden Zugang zu wachstumsstarken Sektoren wie Elektrofahrzeuge, Bildung und Wasser. Immer mehr Anleger verwenden die SDGs als Referenz für die Abstimmung von Anlagen und Impact-Zielen und arbeiten mit den Unternehmen, in die sie investieren, zusammen an der Messung der Auswirkungen ihrer Produkte und Dienstleistungen.

Impact Investing ist eine Untergruppe von Strategien, die den Beitrag aufzeigen, den Anleger zu den Auswirkungen von Unternehmen leisten können. Diese Anlagen sind in der Regel Teil von Privatmarktstrategien, bei denen Anleger direkt das Wachstum von Unternehmen mit Wirkungsmission finanzieren, und messbare Verbesserungen bei der Nachhaltigkeitsperformance der zugrunde liegenden Anlagen erzielen möchten.

Die Credit Suisse konzentriert sich auf Impact Investments, die die Absicht zur Erzielung von Wirkung anhand einer klaren Veränderungsstrategie demonstrieren und dies auf greifbare Weise messen können. Zentrale Faktoren, durch die sich Impact Investing von anderen nachhaltigen Anlagepraktiken unterscheidet, sind:

  • der bewusste Miteinbezug sozialer und ökologischer Auswirkungen;
  • die Strategie, die zur Erzielung dieser Auswirkungen eingesetzt wird;
  • der Beitrag des Anlegers zu den Auswirkungen (auch unter dem Begriff «Zusätzlichkeit» bekannt);
  • die Messung der Auswirkungen.

Aufgrund eines fehlenden gemeinsamen Standards zur Definition dieser Auswirkungen hat die International Finance Corporation (IFC) 2019 die «Operating Principles for Impact Management» eingeführt. Die Prinzipien legen einen Rahmen für Impact Investing fest, dessen Schwerpunkt darauf liegt, sicherzustellen, dass während des gesamten Anlagezyklus gezielt Überlegungen zu den Auswirkungen einbezogen werden. Die Credit Suisse ist der Ansicht, dass Transparenz und ein gemeinsames Verständnis der Standards im Bereich Impact Investing für die Entwicklung dieses Marktes von entscheidender Bedeutung sind. Aus diesem Grund waren wir einer der Erstunterzeichner dieser Initiative.

Die Impact-Investing-Aktivitäten der Credit Suisse umfassen unter anderem Anlagen in kleine und mittelgrosse Unternehmen mit einer sozialen oder ökologischen Ausrichtung sowie die Entwicklung von Finanzprodukten, die etwa zur Unterstützung von Kleinbauern oder von talentierten Studierenden in Entwicklungsländern dienen.

Die SDG-orientierten thematischen Anlagen und das Impact-Investing-Geschäft der Credit Suisse umfassten per Ende 2019 betreute Vermögen von über CHF 8 Milliarden, über USD 4 Milliarden davon im Bereich Impact Investing.

Green und Sustainable Transition Bonds

Die Credit Suisse unterstützt die Green-Bond-Prinzipien und ist Partner der Climate-Bonds-Initiative (CBI). Im September 2019 haben wir zusammen mit der CBI die Initiative «Sustainable Transition Bonds» zur Schaffung eines neuen Rahmenkonzepts lanciert. Ziel des Rahmenwerks ist ein letztlich umfassenderes Segments der Märkte für öffentliche Anleihen, die den Übergang für Unternehmen erleichtert, beschleunigt und unterstützt.

Von 2013 bis Ende 2019 haben wir die Emission von nachhaltigen Fremdfinanzierungsprodukten, wie Green Bonds, Sustainability Bonds, Climate Action Bonds und Anleihen, die mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen verknüpft sind, sowie «grünen» Einlagenzertifikaten und Commercial Papers, im Wert von über USD 30 Mia. begleitet. Zudem sind wir am Kreditmarkt für Nachhaltigkeitsthemen aktiv und beteiligten uns 2019 an nachhaltigkeitsbezogenen Krediten im Gesamtwert von über USD 20 Mia.

Zugang zu Finanzdienstleistungen

Wir strukturieren Investitionen, die ökonomisch benachteiligten Personen, besonders in Entwicklungsländern, den Zugang zu Finanzdienstleistungen erleichtern sollen. Wir sind der Ansicht, dass wir ein integratives Wachstum anstossen können, indem wir die Inanspruchnahme solcher wesentlichen Dienstleistungen ermöglichen. Unser entsprechendes Produktangebot umfasst unter anderem sechs Higher Education Notes, mit denen talentierte Studierende in Grenzmärkten, denen zumeist keinerlei andere Finanzierungsmöglichkeiten offenstehen, durch Darlehen für ihre Ausbildung unterstützt werden.

Im Bereich finanzielle Integration kamen unsere Investment-Aktivitäten im Jahr 2019 rund 1,5 Millionen Menschen zugute. Unsere Financial Inclusion Initiative (FII) trägt zur Marktentwicklung und Innovation in diesem Bereich bei. Die Initiative zielt darauf ab, die Fähigkeit von Finanzdienstleistern zu stärken, den immer vielfältigeren finanziellen Bedürfnissen von Menschen am unteren Ende der Einkommenspyramide gerecht zu werden. Zu diesem Zweck unterstützen wir die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen mit Schwerpunkten wie Bildung, Landwirtschaft und Geschlechtervielfalt.

Beratung, Kapitalmarktemissionen und Finanzierungen im Bereich erneuerbare Energien

Unsere Division Investment Banking and Capital Markets unterstützt Kunden mit diversen Produkten und Dienstleistungen, darunter Beratungsleistungen bei Fusionen und Übernahmen, Restrukturierungen und Abspaltungen sowie Wertschriftenemissionen durch Börsengänge und Privatplatzierungen. Unsere umfangreichen Kompetenzen im Bereich erneuerbare Energien umfassen unter anderem Solar- und Windenergie, Geothermie, Biomasse, Biokraftstoffe, Brennstoffzellen und Energieeffizienz.

Research

Wir führten 2019 divisionsübergreifend Research mit Einbezug von Nachhaltigkeitsthemen durch. So veröffentlichte Investment Strategy & Research von Investment Solutions and Products – einer Division innerhalb von International Wealth Management – mehrere Research-Updates zu Nachhaltigkeitsthemen. Im Rahmen unserer Studien zu nachhaltigen Anlagen – und ihrer Entwicklung von einem Nischenmarkt hin zu einem Kerninteressenbereich für Anleger – untersuchten wir die von Experten für am wichtigsten erachteten Themen aus einer Vielzahl von verschiedenen Sektoren. Dazu gehörten zum Beispiel Finanzen, Energie, Technologie und Immobilien.

Das Credit Suisse Research Institute (CSRI) ist der Thinktank der Credit Suisse. Das Institut untersucht langfristige wirtschaftliche Entwicklungen, die sich global innerhalb und ausserhalb der Finanzdienstleistungsbranche auswirken oder dies in Zukunft tun könnten. Das CSRI veröffentlicht eigene Studien zu verschiedenen Themen, von Wirtschaft oder Geldpolitik über die Gleichstellung der Geschlechter bis hin zum Verbraucherverhalten.

Im Investment Research publizieren wir globale volkswirtschaftliche Einschätzungen und Marktausblicke. 2019 überarbeiteten wir eine unserer zentralen Research-Publikationen für Kunden, welche die Rolle der Corporate Governance in Familienunternehmen untersucht. Zuvor führten wir auch Untersuchungen zur wichtigen Rolle durch, welche die Geschlechtervielfalt für die Unternehmensperformance spielt, und veröffentlichten die Ergebnisse in unserer Studie mit dem Titel «The CS Gender 3000 in 2019 – The changing face of companies».

Wir befassen uns zudem über das thematische Research mit ESG-Aspekten. So wurden beispielsweise im ESG-Research-Bericht «Sustainable Investment Strategies» zehn Themen analysiert, die ein breites Engagement im Bereich SDGs bieten – darunter erneuerbare Energie, Bildung und Infrastruktur – und die Publikation «The ABCs of ESG» gab einen Überblick über den zunehmenden Fokus auf ESG-Aspekte und die Frage, warum diese in den kommenden Jahren ein beherrschendes Thema unter Anlegern sein werden. Das Global Markets Equity Research der Credit Suisse hat eine Methode entwickelt, um die Wahrscheinlichkeit der Erzielung implizierter Renditen bei Infrastrukturinvestitionen zu berechnen. In unserer Division Global Markets befasst sich Credit Suisse HOLT®, ein Team bei Equities, mit der Unternehmensperformance und der Bewertung börsenkotierter Unternehmen. Credit Suisse HOLT bietet ein Governance-Rahmenwerk an, das über 4000 Anreizpläne systematisch beurteilt – gestützt auf deren Orientierung an vermögensbildenden Prinzipien und an Best Practices für leistungsabhängige Vergütungen. Das Team bietet auch ein Produkt an, das es Anlegern ermöglicht, die Auswirkungen der Nutzung von natürlichen Ressourcen (Kohle, Wasser usw.) auf die wirtschaftliche Performance von Unternehmen sowie ihre allfälligen Auswirkungen auf die Bewertung einer Aktie oder eines Aktienportfolios zu quantifizieren.