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Verantwortungsvolle Anlagen. Nachhaltige Renditen.

Die Kundennachfrage nach nachhaltigen Anlagen und Impact Investing-Möglichkeiten hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Die Credit Suisse möchte Anlageprodukte und -dienstleistungen entwickeln und fördern, die sowohl ökologischen und sozialen Nutzen als auch finanzielle Renditen erzielen.

Das Volumen nachhaltiger Anlagen hat sich in den letzten fünf Jahren mehr als verdoppelt. Im Bereich Impact Investments hat es sogar noch rascher zugenommen. Die Credit Suisse engagiert sich seit mehr als 16 Jahren in diesem Anlagebereich und nimmt weiterhin eine Vorreiterrolle bei der Entwicklung dieses Marktes ein. Mit unseren Aktivitäten möchten wir auch zum Erreichen der Ziele für eine nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) der Vereinten Nationen beitragen. Wir haben insbesondere vonseiten institutioneller Anleger einen starken Anstieg der Nachfrage nach nachhaltigen Anlagen und Impact-Investment-Gelegenheiten beobachtet. Darüber hinaus äussern Privatkunden – insbesondere vermögende Privatpersonen, Investoren der nächsten Generation und Millennials – vermehrt den Wunsch, ihr Kapital so einzusetzen, dass es zu einer positiven globalen Veränderung beiträgt. Gleichzeitig sind gemeinnützige Stiftungen auf der Suche nach Möglichkeiten, ihre Anlagen auf ihre Mission abzustimmen.

Unser im Jahr 2017 gegründetes Departement Impact Advisory and Finance (IAF) vereint alle Massnahmen der Credit Suisse im Bereich nachhaltige Anlagen und Impact Investing weltweit in einer Organisation, die direkt dem CEO unterstellt ist. Es hat zum Ziel, Projekte und Initiativen zu unterstützen, die einen positiven sozialen und wirtschaftlichen Beitrag leisten, sich aber vorwiegend auf die Erzielung einer finanziellen Rendite für Kunden konzentrieren. Das IAF soll alle Geschäftsaktivitäten der Gruppe in diesem Bereich festlegen, lenken und abstimmen, um einen Nutzen für institutionelle Kunden, Firmenkunden und Vermögensverwaltungskunden zu erzielen. Sein Aufgabenbereich umfasst somit nachhaltige Anlagen und Impact Investments, bei denen der Hauptfokus auf der Rentabilität liegt.

 

Global ESG Investment Principles der Credit Suisse

Die Credit Suisse ist überzeugt, dass eine verantwortungsvolle Unternehmensführung entscheidend ist für den langfristigen Geschäftserfolg unserer Bank. Unsere «Global ESG Investment Principles» sind abgestimmt auf unsere zentralen Werte und unterstreichen unsere Überzeugung, dass ein angemessener und methodischer Einbezug von ESG-Prinzipien positiv zum Umgang mit gewissen Anlagestrategien und -risiken beitragen kann.

Nachhaltiges Investieren

Das Angebot der Credit Suisse an nachhaltigen Anlagen umfasst Portfoliolösungen und Produkte über eine Reihe von Anlageklassen hinweg, inklusive Aktien, festverzinslicher Anlagen, Immobilien, alternativer Anlagen, thematischer Anlagen und Indexlösungen. Wir bieten nachhaltige Einzel und Multi-Asset-Lösungen für private und professionelle Kunden in verschiedenen Regionen und stimmen diese kontinuierlich stärker auf die SDGs ab. Unsere Lösungen sollen Marktrenditen wie herkömmliche Portfolios generieren und gleichzeitig die persönlichen Werte der Kunden widerspiegeln.

Unsere nachhaltige Anlagestrategie berücksichtigt neben traditionellen finanziellen Kriterien auch ESG-Aspekte. Für Einzeltitel nutzen wir ein Multi-Strategy-Rahmenwerk, das es unseren Kunden ermöglicht, ihre persönlichen Werte in Anlageentscheidungen einfliessen zu lassen. Dieses neue Rahmenwerk wurde von einer Gruppe von Spezialisten der Credit Suisse mit Expertise in den Bereichen Nachhaltigkeit, Portfoliomanagement und Vermögensverwaltung sowie vom Büro des Chief Investment Officer und dem IAF entwickelt. Diese Gruppe nimmt auch regelmässige Überprüfungen des Rahmenwerks vor und gibt Empfehlungen zur Anpassung unseres Ansatzes an die neuesten Entwicklungen in der Branche. Die Höhe der durch die Credit Suisse verwalteten Vermögen mit Einbezug von Nachhaltigkeitskriterien stieg bis Ende 2018 auf mehr als CHF 25 Milliarden an, was das anhaltende Wachstum in diesem Bereich widerspiegelt. In Asien haben wir dabei die Marke von USD 1 Milliarde an verwalteten Vermögen mit Einbezug von Nachhaltigkeitskriterien übertroffen. Ein Beispiel für unsere Massnahmen zum Ausbau nachhaltiger Anlagemöglichkeiten, die eine finanzielle Rendite für Anleger in Asien generieren, ist die 2018 geschlossene Partnerschaft der Credit Suisse mit RobecoSAM zur Lancierung der Smart-Mobility-Strategie von RobecoSAM, deren Fokus auf der Wertschöpfungskette von Elektrofahrzeugen liegt.

 

Impact Investing

Im Vergleich zu nachhaltigen Anlagen, die nicht nachhaltige Bereiche ausschliessen oder bezüglich ESG-Kriterien führende Unternehmen fördern, strebt Impact Investing neben der Erzielung einer finanziellen Rendite explizit positive soziale oder ökologische Effekte an. Was Impact Investing von anderen nachhaltigen Anlagepraktiken unterscheidet, ist der bewusste Miteinbezug sozialer und ökologischer Auswirkungen und deren Messung. Das Impact-Investing-Geschäft der Credit Suisse umfasst betreute Vermögen (Anlagen in Investmentfonds und -strukturen, die von der Credit Suisse verwaltet werden) von über USD 7 Milliarden und mehr als USD 2 Milliarden Kundenbestände. Die Impact-Investing-Aktivitäten der Credit Suisse umfassen unter anderem Anlagen in kleine und mittelgrosse Unternehmen mit einer sozialen oder ökologischen Ausrichtung sowie die Entwicklung von Finanzprodukten, die etwa zur Unterstützung von Kleinbauern oder von talentierten Studierenden in Entwicklungsländern dienen.

Ein Schwerpunkt unserer Impact-Investing-Aktivitäten liegt auf Bildung. Unsere sechs Anlagelösungen in diesem Bereich, von denen die letzten beiden 2017 lanciert wurden, sind ein Beispiel für diesen Fokus. Im Jahr 2018 sind wir eine Partnerschaft mit PG Impact Investments eingegangen und haben ein Angebot lanciert, welches das Ziel verfolgt, das Leben benachteiligter Menschen zu verbessern und dabei gleichzeitig finanzielle Renditen zu generieren. Dies soll mittels einer globalen Strategie mit speziellem Fokus auf aufstrebende Märkte erreicht werden. Wir treten zudem als Impact-Berater für den Asia Impact Investment Fund I L.P. auf, der in rasch wachsende Unternehmen investiert, die soziale Herausforderungen in ganz Asien angehen.

Im Bereich finanzielle Integration sollen Investitionen ökonomisch benachteiligten Personen, besonders in Entwicklungs- und Schwellenländern, den Zugang zu Finanzdienstleistungen erleichtern. 2018 kamen unsere Aktivitäten in diesem Bereich mehr als 3,1 Millionen Menschen zugute. Wir bieten eine Reihe von Beratungsdienstleistungen und Kapitalmarkttransaktionen an. Unser Angebot umfasst zudem mehrere globale Mikrofinanzlösungen, strukturierte Produkte sowie einen Private-Equity-Dachfonds. Darüber hinaus sind wir Mitglied (mit Sitz im Verwaltungsrat) sowohl der European Microfinance Platform, eines Netzwerks von rund 130 Organisationen, als auch der Swiss Capacity Building Facility, einer öffentlich-privaten Partnerschaft der Schweizer Finanzbranche mit der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA). Ausserdem trägt unsere Financial Inclusion Initiative (FII; ehemals Microfinance Capacity Building Initiative) zur Marktentwicklung und Innovation in diesem Bereich bei. Die Initiative zielt darauf ab, die Fähigkeit von Finanzdienstleistern zu stärken, den immer vielfältigeren finanziellen Bedürfnissen von Menschen am unteren Ende der Einkommenspyramide gerecht zu werden.

Auch im Bereich Naturschutzfinanzierung (Conservation Finance) bauen wir unsere Aktivitäten kontinuierlich aus. Dies ist ein schnell wachsender Environmental-Finance-Markt, dessen Schwerpunkt auf der Schaffung langfristiger und diversifizierter Ertragsquellen liegt, die für die Bewahrung der Biodiversität und der Gesundheit natürlicher Ökosysteme eine wichtige Rolle spielen können. 2018 haben wir die fünfte jährliche Conservation Finance Investor Conference in New York durchgeführt. Ebenfalls veranstalteten wir unseren ersten Impact Roundtable in Lissabon zum Thema Meeresschutz, zu dem die «Blue Economy» durch neue Anlagemöglichkeiten beitragen möchte.

Wir betreiben eine Reihe von Aktivitäten im Bereich Green Finance, um einen positiven Einfluss auf die Umwelt auszuüben und zugleich einen finanziellen Mehrwert für unsere Kunden zu generieren. So führten wir 2018 erfolgreich Transaktionen mit Green Bonds für GCL New Energy, Paprec Group, die North American Development Bank, Xcel Energy, Terna und ING durch. Zudem sind wir am Kreditmarkt für Nachhaltigkeitsthemen aktiv und beteiligten uns 2018 an nachhaltigkeitsbezogenen Krediten im Gesamtwert von mehr als USD 14 Milliarden von verschiedenen europäischen Kreditnehmern. Durch unser Global-Markets-Team haben wir unseren eigenen Green-Bond-Index zur Ergänzung unseres bisherigen Angebots verschiedener Unternehmensanleihensindizes lanciert, um die Bedeutung der Green-Bond-Produkte für Kunden auf Käuferseite zu berücksichtigen. Ausserdem bieten wir in einem breiten Spektrum von Anlageklassen in der Vermögensverwaltung und im Investment Banking Green Finance-Produkte und -Dienstleistungen an.

Research

Wir führten 2018 divisionsübergreifend Research mit Einbezug von Nachhaltigkeitsthemen durch. So veröffentlichte Investment Strategy & Research von Investment Solutions and Products – einer Division innerhalb von International Wealth Management – mehrere Research-Updates zu Nachhaltigkeitsthemen. Im Juni 2018 veröffentlichte unser Aktien-Research-Team in Zürich ein umfangreiches Update zu seinem Bericht zu Supertrends, einschliesslich neuer Daten zum sich abzeichnenden Boom bei umweltfreundlichen Fahrzeugen als Teil des Millennials-Supertrends. Equity Research Australia veröffentlichte im Oktober 2018 «The Age of Plastic», eine Studie, die sich mit den Auswirkungen von Plastik auf die Umwelt und der Rolle verschiedener Akteure in der damit verbundenen Wertschöpfungskette befasste.

Das Credit Suisse Research Institute (CSRI) ist der Thinktank der Credit Suisse. Das Institut untersucht langfristige wirtschaftliche Entwicklungen, die sich global innerhalb und ausserhalb der Finanzdienstleistungsbranche auswirken oder dies in Zukunft tun könnten. Das CSRI veröffentlicht eigene Studien zu verschiedenen Themen, von Wirtschaft oder Geldpolitik über die Gleichstellung der Geschlechter bis hin zum Verbraucherverhalten.

Im Investment Research publizieren wir globale volkswirtschaftliche Einschätzungen und Marktausblicke. 2018 überarbeiteten wir eine ursprünglich 2017 veröffentlichte Research-Publikation für Kunden, welche die Rolle der Corporate Governance in Familienunternehmen analysierte. Zuvor führten wir auch Untersuchungen zur wichtigen Rolle durch, welche die Geschlechtervielfalt für die Unternehmensperformance spielt, und veröffentlichten die Ergebnisse in unserer Studie «Gender 3000».

Wir befassen uns zudem über das thematische Research mit ESG-Aspekten. Das Global Markets Equity Research der Credit Suisse hat eine Methode entwickelt, um die Wahrscheinlichkeit der Erzielung implizierter Renditen bei Infrastrukturinvestitionen zu berechnen. In unserer Division Global Markets bietet Credit Suisse HOLT, ein Team bei Equities, das sich mit der Unternehmensperformance und der Bewertung börsenkotierter Unternehmen befasst, ein Governance-Rahmenwerk an, das 2’500 Anreizpläne, gestützt auf deren Orientierung an vermögensbildenden Prinzipien und an Best Practices für leistungsabhängige Vergütungen, systematisch beurteilt. Das HOLT-Team der Credit Suisse bezieht Daten über CO2-Emissionen in seine Aktien-Research-Plattform mit dem Ziel ein, es den Anlegern zu ermöglichen, die CO2-Intensität und die CO2-adjustierte Rendite im Zusammenhang mit der operativen Leistung zu beurteilen. Das Rahmenwerk wird zurzeit um Wasserverbrauch und Abfallerzeugung erweitert. Zudem werden Instrumente entwickelt, um die Auswirkungen von Umweltfaktoren auf Aktienbewertungen in verschiedenen Szenarien abzubilden.