Standort ändern

Sie sind dabei, die Herkunftsregion von dem Ort, an dem Sie Credit-Suisse.com besuchen, zu ändern.

*Die Herkunftsregion ist in Ihren Browser-Einstellungen festgelegt und kann sich von Ihrer Staatsangehörigkeit und/oder ihrem Wohnsitz unterscheiden.

 

Unternehmerische Verantwortung. Ziele und Ergebnisse.​

Was wir uns vorgenommen haben. Und was wir erreicht haben. In unserem Kerngeschäft, als Arbeitgeber, als Teil der Wirtschaft und Gesellschaft und für die Umwelt.

Bericht Unternehmerische Verantwortung

Unser Bericht zeigt, wie die Credit Suisse ihre Verantwortung als Bank, gegenüber ihren Mitarbeitenden, der Gesellschaft und der Umwelt wahrnimmt.

Die aktuelle Ausgabe lesen

Zielsetzungen 2020

  • Erreichen eines konsistenten Wachstums und fortlaufende disziplinierte Umsetzung unserer Strategie, während wir eine Rendite auf dem materiellen Eigenkapital von rund 10 Prozent für das Jahr 2020 anstreben.
  • Weitere Nutzung bestehender Risikomanagementprozesse und -kapazitäten für das Management von Klimarisiken.
  • Weiterentwicklung unserer gruppenweiten Klimarisikostrategie und Prüfung der Bereitschaft unserer Kunden, zu kohlenstoffarmen und klimaresistenten Geschäftsaktivitäten überzugehen.
  • Ergreifung von Massnahmen zur Umsetzung der Principles for Responsible Banking der UNEP-Finanzinitiative.

Zielsetzungen & Ergebnisse 2019

Zielsetzungen Ergebnisse
  • Fortsetzung unserer Anstrengungen, in der ganzen Bank eine solide Compliance- und Kontrollkultur durch gezielte Massnahmen zu fördern, die dem sich wandelnden Geschäftsumfeld Rechnung tragen.
  • Mit unserem Conduct and Financial Crime Control Committee haben wir weiterhin aktiv Compliance-Risiken in Zusammenhang mit Finanzkriminalität überwacht und bewertet, und wir treiben Initiativen für Wachsamkeit im Rahmen der Bekämpfung der Finanzkriminalität voran.
  • Wir haben weiterhin gezielt an der Entwicklung und Verbesserung unserer Daten- und Technologie­plattformen gearbeitet, die zur Minderung von Mitarbeiter- und Kundenrisiken beitragen.
  • Ergreifung von Massnahmen im Hinblick auf die Entscheidung Grossbritanniens für den Austritt aus der EU, um negative Auswirkungen auf das Geschäft und die Kunden zu minimieren.
  • Um unseren Kunden in der EU weiterhin Dienstleistungen anbieten zu können und den Zugang zu den EU-Märkten zu ermöglichen, nutzen wir unser bestehendes Netzwerk von Rechtseinheiten und übertragen, wenn nötig, unsere EU-Kunden und das Broker-Dealer-Geschäft mit Sitz in der EU auf Einheiten der Gruppe mit Sitz in Spanien, Credit Suisse Securities Sociedad de Valores S.A., und Deutschland, Credit Suisse (Deutschland) AG.
  • Konzentration auf die Generierung von Kapital, um es an die Aktionäre zurückzugeben; unser langfristiges Ziel ist es, rund 50 Prozent der Gewinne in den Jahren 2019 und 2020 an die Aktionäre auszuschütten.
  • Wir haben weiterhin Kapital generiert und unsere ausgewiesene Quote des harten Kernkapitals (CET1) per Ende 2019 auf 12,7 Prozent erhöht. Wir haben vergangenes Jahr Ausschüttungen in Höhe von CHF 1,7 Milliarden an unsere Aktionäre vorgenommen – unter anderem im Rahmen des erfolgreichen Abschlusses unseres Aktienrückkaufprogramms für 2019 in Höhe von CHF 1 Milliarde. Wir haben für das Jahr 2020 ein ähnliches Programm gestartet und rechnen für dieses Jahr mit einem Rückkauf von Aktien im Wert von mindestens CHF 1 Milliarde, entsprechende Markt- und Wirtschaftsbedingungen vorausgesetzt.
  • Entwicklung von Methoden und Hilfsmitteln zur Ausrichtung von Kreditportfolios an den Zielen des Pariser Abkommens zusammen mit anderen Banken.
  • Wir anerkennen die Notwendigkeit, die Finanzströme mit den Zielen des Pariser Abkommens in Einklang zu bringen. Deshalb haben wir uns 2019 dem Pilotprojekt «Paris Agreement Capital Transition Assessment» (PACTA) angeschlossen. Die Credit Suisse arbeitet im Rahmen dieses Projekts zusammen mit anderen internationalen Banken an der Entwicklung und Erprobung von Methoden, mit denen sich die Ausrichtung von Unternehmenskreditportfolios am Klimaabkommen von Paris messen lässt. Zudem beteiligen wir uns an der Phase II des Pilotprojekts für den Bankensektor zur Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD) im Rahmen des Umweltprogramms der Vereinten Nationen. In diesem wird ein systematischer, wiederholbarer und umfassender Ansatz zur Beurteilung von Übergangs- und physischen Risiken in Abstimmung mit den TCFD-Empfehlungen entwickelt.
  • Durchführung einer Pilotphase zur Ausarbeitung einer internen Terminologie für Klimarisiken sowie zur Messung gewisser Branchenengagements anhand definierter Klimaszenarien.
  • Wir haben mehrere Hauptrisiken und -chancen identifiziert, die sich aus den physischen Folgen des Klimawandels oder den Folgen des Übergangs ergeben.
  • Klimarisiken sind in unserer gruppenweiten Risikotaxonomie verankert. Sie können sich in Form von bestehenden Risikoarten wie dem Kredit-, Markt-, Strategie- und Reputationsrisiko sowie im operationellen Risiko manifestieren.
  • Im Laufe des Jahres 2019 hat die Gruppe ihre internen Berichte verbessert und entwickelt weitere Klimaszenarien, zusätzlich zu den 2018 erarbeiteten 2°C- und 4°C-Szenarien.
  • Überprüfung und Weiterentwicklung unserer Sektorweisungen und -richtlinien für sensitive Branchen.

Im Jahr 2019 haben wir bei unseren Sektorweisungen und -richtlinien für sensitive Branchen folgende Anpassungen vorgenommen:

  • Aktualisierung der Richtlinien für den Stromsektor zum Ausschluss jeglicher Art von Finanzierung, die speziell der Entwicklung neuer Kohlekraftwerke dient.
  • Aufnahme des Prinzips der freien, vorherigen und informierten Zustimmung (Free, Prior and Informed Consent) in unsere Weisungen für die Bereiche Öl und Gas, Bergbau sowie Forst- und Agrarwirtschaft, um die Rechte indigener Völker, die von projektbezogenen Transaktionen betroffen sein könnten, besser zu respektieren.
  • Weiterführung des Austauschs mit anderen Banken und Verbänden zur Entwicklung von Due-Diligence-Ansätzen für Umwelt- und soziale Aspekte sowie die Verbesserung der Berichterstattung zu diesen Themen.
  • Wir haben unsere aktive Teilnahme an Brancheninitiativen wie beispielsweise den Equator Principles und der Thun-Gruppe fortgesetzt.
  • Die Credit Suisse hat beim Prozess zur Aktualisierung der Equator Principles eine aktive Rolle gespielt und war auch in das Management der Equator Principles Association involviert.
  • Im Jahr 2019 diskutierte die Credit Suisse am Treffen der Thun-Gruppe mit Vertretern von Banken, Regierungen, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und anderen Akteuren Themen wie die OECD-Leitsätze für «Responsible Business Conduct», die wirksame Sorgfaltsprüfung und Leistungsmessung im Bereich Menschenrechte sowie Massnahmen zur Bekämpfung von moderner Sklaverei und Menschenhandel.
  • Wir waren Mitglied einer von der OECD eingerichteten Beratungsgruppe. Diese Gruppe aus verschiedenen Interessenvertretern will Best-Practice-Lösungen für Sorgfaltspflichten im Bereich Menschenrechte und Umwelt entwickeln, basierend auf den Bestimmungen der OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen. In den Jahren 2018 und 2019 arbeitete die Beratungsgruppe an der Entwicklung der OECD-Richtlinien zur Sorgfaltsprüfung für verantwortungsvolle Firmenkreditvergaben und Wertpapieremissionen («Due Diligence for Responsible Corporate Lending and Securities Underwriting»), die im Oktober 2019 veröffentlicht wurden.
  • In Singapur veranstalteten wir zum neunten Mal unseren jährlichen runden Tisch zur Berücksichtigung ökologischer und sozialer Risikomanagementmassnahmen im Investment Banking mit Teilnehmenden von zwölf verschiedenen Banken.

Zielsetzungen 2020

  • Öffentliche Befürwortung einer verhältnismässigen und effektiven Finanzmarktregulierung und Einnahme einer Vordenkerrolle bei diesem Thema. Fortführung der Kooperation mit politischen Entscheidungsträgern, Branchenverbänden und Aufsichtsbehörden bei Themen rund um eine nachhaltige Finanzpolitik; Schwerpunktthemen sind dabei der Aktionsplan der EU für ein nachhaltiges Finanzwesen, Entwicklungen für ein nachhaltiges Schweizer Finanzwesen (zum Beispiel Totalrevision des CO2-Gesetzes nach 2020) und weitere globale Entwicklungen wie Offenlegungsvorschriften in den Bereichen Umwelt, Soziales und Governance (ESG).
  • Auf- und Ausbau unserer Initiative Future Skills durch die Identifikation von und die Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen, die neue Modelle anwenden, sowie die Verknüpfung des Programms mit HR-Kerntätigkeiten und Thought Leadership auf dem Gebiet der Personalentwicklung.

Zielsetzungen & Ergebnisse 2019

Zielsetzungen Ergebnisse
  • Beiträge zur künftigen Entwicklung der Finanz­marktregulierung, indem wir eine Vordenkerrolle übernehmen und einen konstruktiven Dialog mit Anspruchsgruppen führen.
  • Wir haben unseren seit Langem bestehenden Dialog mit Aufsichtsbehörden und politischen Entscheidungsträgern 2019 zu mehreren politischen Themen fortgeführt. Wichtige Themen waren unter anderem die Zusammenarbeit mit den Aufsichtsbehörden zur Vermeidung einer Fragmentierung globaler Standards, die Einführung der neuen Basel-III-Vorschriften in der Schweiz sowie die Mitverantwortung der Finanzinstitute bei der Bekämpfung des Klimawandels durch die Unterstützung des Übergangs zu einer kohlenstoffarmen und klimaresistenten Wirtschaft. Des Weiteren haben wir unser Engagement in zahlreichen Branchenverbänden auf einer nationalen und internationalen Ebene fortgesetzt.
  • Auf der Basis des erfolgreichen zehnjährigen Bestehens unserer globalen Initiativen und unserer langjährigen regionalen Arbeit versuchen wir, auf unseren Stärken aufzubauen und uns stetig an die sich verändernden gesellschaftlichen Bedürfnisse anzupassen. 2019 wollen wir unsere Strategie und die Prozesse im Bereich Corporate Citizenship weiterentwickeln, um Trends und Anliegen frühzeitig erkennen und unsere Programme bestmöglich danach ausrichten zu können. Gleichzeitig streben wir die weitere Optimierung unserer internen Ressourcen an.
  • 2019 haben wir unsere globale Corporate-Citizenship-Strategie unter Berücksichtigung der Bedürfnisse und Entwicklungen in allen Regionen, in denen wir tätig sind, eingehend überprüft und aktualisiert. Unsere neu eingeführte Initiative Future Skills ergänzt unsere beiden globalen Initiativen in den Bereichen finanzielle Integration und finanzielle Bildung und ist eine natürliche Weiterentwicklung unseres langjährigen Engagements für Bildung in den Gemeinschaften, in denen wir leben und arbeiten. Die Initiative hilft uns auch dabei, die Ressourcen, die uns zur Verfügung stehen, noch besser zu nutzen und unsere Programme und deren Auswirkung in den verschiedenen Regionen einheitlich zu präsentieren.

Zielsetzungen 2020

  • Förderung einer Kultur des lebenslangen Lernens und Zugang zu personalisiertem Lernen mit dem Ziel, als Antwort auf laufende Veränderungen im Arbeitsumfeld und den digitalen Wandel die Weiterqualifizierung der Mitarbeitenden der Credit Suisse zu ermöglichen.

Zielsetzungen & Ergebnisse 2019

Zielsetzungen Ergebnisse
  • Stärkung der systematischen Förderung und Entwicklung vielfältiger Talente bei der Credit Suisse.
  • Im Jahr 2019 haben wir die Credit Suisse als Arbeitgeber positioniert, der vielfältige Talente anzieht und fördert. Wir haben unsere Botschaften aus der Employer Value Proposition genutzt, um unsere Fokussierung auf Vielfalt und Integration zu kommunizieren, und gezielte Rekrutierungskampagnen verstärkt, die sich an unterschiedlichste Gruppen richten, etwa unser «Real-Returns-Programm» und spezifische Kampagnen für Frauen. Dafür wurden wir mit dem ersten Platz im Diversity Index Schweiz ausgezeichnet und in die Top Ten der besten Arbeitgeber für Frauen gewählt. Zudem wurden wir von AVTAR 2019 zum «Exemplar of Inclusion» ernannt.
  • Weitere Förderung der Zusammenarbeit und der Entwicklung unserer Führungskräfte.
  • Im Jahr 2019 haben wir den Fokus auf der systematischen Entwicklung unserer Senior-Führungs­kräfte intensiviert. Unsere Leadership-Development-Angebote haben wir mit der Lancierung des «New Managing Director Program» und der MD Masterclasses erweitert. Darüber hinaus haben wir das «Senior Talent Program» für unsere talentiertesten Managing Directors fortgesetzt und ein gleich ausgerichtetes Pipeline-Programm – das «Emerging Leaders Program» – für Directors eingeführt.

Zielsetzungen 2020

  • Weiterführung unserer Unterstützung für nachhaltige Agrarrohstoffe, einschliesslich Industriestandards, Zusammenarbeit mit anderen Finanzdienstleistern, Kundenberatung und Berichterstattung.
  • Sicherstellen eines erfolgreichen globalen ISO-14001-Überwachungsaudits unter der Leitung der Zertifizierungsgesellschaft SGS.
  • Rollout des Implementierungsplans für die Umweltziele 2025 in allen Regionen sowie Messung und Berichterstattung über entsprechende Ergebnisse 2020. Dies umfasst insbesondere Folgendes:
    • Die Credit Suisse tritt der weltweiten Initiative RE100 bei und setzt sich damit für eine weitere Erhöhung des Ökostromanteils an unserem betrieblichen Energieverbrauch ein.
    • Das Ziel der Reduktion von Einwegprodukten aus Kunststoff und der Erhöhung des Anteils von Produkten aus rezyklierten, wiederverwerteten Materialien; unser Ziel ist ein globaler Rollout an mehr als 15 grossen Standorten bis Ende 2020.
  • Carbon Trust Standard: erfolgreiche Rezertifizierung des Energie- und Abfallmanagements für unsere britischen Standorte.

Zielsetzungen & Ergebnisse 2019

Zielsetzungen Ergebnisse
  • Weiterführung der Unterstützung für nachhaltige Agrarrohstoffe, einschliesslich Industriestandards, Zusammenarbeit mit anderen Finanzdienstleistern, Kundenberatung und Berichterstattung.
  • Wir waren weiterhin Mitglied des Runden Tisches für nachhaltiges Palmöl (RSPO).
  • Wir waren weiterhin als technischer Berater der Zoologischen Gesellschaft von London bei der Entwicklung des Sustainability Policy Transparency Toolkit (SPOTT) beteiligt und gehören auch dem beratenden Fachausschuss für die Bereiche Palmöl sowie Holz und Zellstoff an. Wir unterstützten ausserdem die Erweiterung der SPOTT-Plattform auf den Kautschuksektor.
  • Instandhaltung und Weiterentwicklung unseres nach ISO 14001 zertifizierten Umweltmanagementsystems (UMS), einschliesslich kontinuierlicher Verbesserungen unserer ökologischen Performance.
  • Wir überprüften unsere ISO-14001-Dokumentation und die entsprechenden Prozesse und nahmen bei Bedarf Aktualisierungen und Optimierungen vor. Insbesondere verbesserten wir weiter das Management und die Governance aller elektronischen Informationen mittels eines zentralisierten Dokumenten-Management-Systems.
  • Sicherstellen eines erfolgreichen globalen ISO-14001-Überwachungsaudits unter der Leitung der Zertifizierungsgesellschaft SGS.
  • Wir absolvierten erfolgreich die Überwachungsaudits gemäss der Norm ISO 14001:2015 unter der Leitung der Zertifizierungsgesellschaft SGS. Die Credit Suisse erhielt im Rahmen des Audits 2019 keine Aufforderung zu Korrekturmassnahmen (Corrective Action Request, CAR).
  • Weitere Steigerung des Anteils von Ökostrom am betrieblichen Energieverbrauch.
  • Alle Strom- und Gasverträge, in denen die Credit Suisse direkte Vertragspartnerin ist und die ausgeschrieben und 2019 abgeschlossen wurden, sind zu 100 Prozent erneuerbar und stehen somit im Einklang mit unseren neuen Umweltzielen 2025. 90 Prozent unseres globalen Stromverbrauchs stammten bis Ende 2019 aus erneuerbaren Energiequellen.
  • Weitere Stärkung der Strategie zur Steuerung des betrieblichen Fussabdrucks der Gruppe, einschliesslich Berücksichtigung mehrjähriger Umweltziele.
  • Wir haben unsere Strategie bezüglich der Umweltziele für unsere betrieblichen Aktivitäten entsprechend unserem Umweltmanagementsystem, unseren internen Weisungen und unseren öffentlichen Erklärungen bezüglich Nachhaltigkeit und Klimawandel aktualisiert und verbessert. Wir haben eine Reihe neuer Umweltziele formuliert, die wir bis 2025 erreichen wollen.