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Unsere Antworten auf aktuelle Herausforderungen

Wir geben Antworten auf Herausforderungen, die uns 2019 als Finanzdienstleister, als Arbeitgeber, als Teil der Wirtschaft und Gesellschaft und im Umweltbereich begegnet sind.

Bankgeschäft

Herausforderung: Das veränderte Verhalten der Kunden, die vermehrt in den Finanzsektor eindringenden Smartphone-Banken und andere FinTech-Firmen stellen für die etablierten Finanzinstitute eine Herausforderung dar. Wie passt sich die Credit Suisse diesen Veränderungen an?

Antwort: Wir sind uns bewusst, dass die zunehmende Digitalisierung und die weit verbreitete Nutzung der Smartphone-Technologie das Verhalten und die Ansprüche unserer Kunden in vielen Bereichen des täglichen Lebens fundamental verändert haben. Als Antwort auf diese Veränderungen haben wir eine Reihe von Initiativen lanciert. Dies mit dem Ziel, unser Produkt- und Dienstleistungsangebot sowie die Art und Weise, wie wir dieses unseren Kunden zur Verfügung stellen, auf die Bedürfnisse unserer Kunden abzustimmen.

Als Bank für das digitale Zeitalter tätigen wir bedeutende Investitionen in die Schaffung neuer digitaler Lösungen, um auch auf die Bedürfnisse von vermögenden und institutionellen Kunden, Unternehmern und Firmen einzugehen. Hierzu verfügt die Credit Suisse in der Schweiz den Unternehmensbereich Digitalization & Products, der für die Konzeption, Entwicklung und Implementierung unseres digitalen Angebots zuständig ist.

Wir werden auch weiterhin eine Palette von persönlichen Kontaktmöglichkeiten anbieten, von der Beratung am Telefon bis hin zum persönlichen Beratungsgespräch in unserem regional breit abgestützten Geschäftsstellennetz. Durch die optimale Kombination neuer digitaler Lösungen mit einer persönlichen Beratung wollen wir die anhaltende Attraktivität der Credit Suisse als Bankpartner auch in Zukunft sicherstellen.

Herausforderung: Die internationalen Menschenrechtsabkommen richten sich in erster Linie an Staaten und staatliche Institutionen. Die Rolle der Unternehmen bei der Wahrung der Menschenrechte wird jedoch auf nationaler wie auch auf internationaler Ebene weiterhin diskutiert. Die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte – veröffentlicht im Jahr 2011 – sind ein wichtiger Orientierungspunkt in diesem Bereich. Sie schaffen Klarheit über die Verantwortung von Unternehmen im Bereich Menschenrechte. Wie geht die Credit Suisse mit potenziellen Herausforderungen im Bereich Menschenrechte um, die durch ihre Geschäftsaktivitäten oder Kundenbeziehungen entstehen können?

Antwort: Um unsere Verantwortung im Bereich der Menschenrechte wahrzunehmen, richten wir uns nach der Internationalen Charta der Menschenrechte und den acht Kernübereinkommen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Wir sind Teilnehmer des UN Global Compact und aktives Mitglied der Thun-Gruppe, welche die Umsetzung der UNO-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte in den Richtlinien und Tätigkeiten von Banken fördert. Unsere «Erklärung zur Achtung der Menschenrechte» hält unsere Verpflichtung in diesem Bereich fest und beschreibt Vorgehen und Prozesse, um diese umzusetzen. Auch von unseren Geschäftspartnern erwarten wir, dass sie die Menschenrechte anerkennen und achten, wie in unserem «Code of Conduct für Lieferanten» ausgeführt.

Den direktesten Berührungspunkt mit Menschenrechten und die grössten Einflussmöglichkeiten haben wir bei der Gestaltung der Arbeitsbeziehungen zu unseren Mitarbeitenden. Ausserdem können gewisse Finanzdienstleistungen mit negativen Einflüssen im Bereich Menschenrechte verbunden sein. Unternehmen, die in sensiblen Branchen tätig sind, spielen oft eine volkswirtschaftlich zentrale Rolle für die weltweite Energie- und Rohstoffversorgung und als Arbeitgeber. Die Aktivitäten dieser Unternehmen können jedoch in einigen Fällen erhebliche Auswirkungen auf lokale oder indigene Gemeinschaften haben. Aspekte von Kundenbeziehungen oder Transaktionen, die aus menschenrechtlicher Perspektive kritisch sein könnten, klären wir deshalb in unserem Reputations-Risiko-Prüfungs-Prozess ab. Unterstützt wird dieser Prozess durch Sektorweisungen und -richtlinien, die Aspekte wie den Schutz der Gesundheit und die Sicherheit der Mitarbeitenden und der umliegenden Gemeinschaften abdecken sowie unser Bekenntnis zur Achtung der Menschenrechte der lokalen Bevölkerung beinhalten.

Im Jahr 2019 schlossen die Credit Suisse und die Gesellschaft für bedrohte Völker ein Mediationsverfahren zu Sorgfaltsprüfungen und zu den Rechten indigener Völker ab, das vom Nationalen Kontaktpunkt der Schweiz für die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen moderiert wurde. Daraufhin integrierten wir in unsere Weisungen für die Bereiche Öl und Gas, Bergbau sowie Forst- und Agrarwirtschaft das Prinzip der freien, vorherigen und informierten Zustimmung (Free, Prior and Informed Consent) als Teil unserer Erwartungen an unsere Kunden bei projektbezogenen Transaktionen. Eine aktive Rolle spielte die Credit Suisse zudem bei der Aktualisierung der Equator Principles, in die unter anderem neue Verpflichtungen in Bezug auf Menschenrechte und indigene Völker aufgenommen wurden.

Herausforderung: Für einen ausgewogenen und nachhaltigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen unseres Planeten besteht Bedarf an Zugang zu neuen Energiequellen, Rohstoffen und sauberen Technologien. Anlagen, die eine umweltverträgliche Entwicklung unterstützen – bekannt als Green Finance –, gewinnen deshalb an Bedeutung und Ausmass. Welchen Beitrag leistet die Credit Suisse zu Green Finance?

Antwort: Unsere Green-Finance-Lösungen umfassen eine Vielzahl von Anlageklassen und zielen darauf ab, den Übergang zu einer kohlenstoffarmen und klimaresistenten Wirtschaft zu fördern. Dabei stützen wir uns auf die Kompetenzen verschiedener Fachabteilungen. In der Vermögensverwaltung umfasst unser Angebot beispielsweise eine Reihe von Fonds, die auf Nachhaltigkeit, Green-Bond-Anlagen und nachhaltige Immobilien sowie auf Produkte und Dienstleistungen im Bereich Naturschutzfinanzierung ausgerichtet sind. Im Investment Banking bieten wir Beratung für Kunden auf Käufer- und Verkäuferseite in den Bereichen Fusionen und Übernahmen, Projekt- und Unternehmensfinanzierung sowie Anleihen- und Aktienemissionen für öffentliche und private Platzierungen an. Die Credit Suisse unterstützt aktiv Unternehmen aus dem Segment umweltfreundliche und erneuerbare Energien und war seit 2010 bis Ende 2019 an über 130 Transaktionen im Wert von mehr als USD 100 Milliarden in diesem Bereich beteiligt. Darüber hinaus haben wir im Jahr 2019 Kunden bei einer Reihe von Green-Bond-Emissionen unterstützt. In unserer Division Global Markets bietet Credit Suisse HOLT ein Produkt an, das es Anlegern ermöglicht, die Auswirkungen der Nutzung von natürlichen Ressourcen auf die wirtschaftliche Performance von Unternehmen zu quantifizieren. Credit Suisse Global Real Estate verfolgt im Rahmen einer Partnerschaft mit der Siemens Schweiz AG eine proaktive Strategie zur deutlichen Senkung des Energieverbrauchs und der damit zusammenhängenden CO2-Emissionen. Schliesslich fokussiert Energy Infrastructure Partners der Credit Suisse – ein Investment Manager mit Spezialisierung auf Anlagen im europäischen Energiesektor – auf Direktinvestitionen in die kapitalintensiven Teile der Wertschöpfungskette wie Energieübertragung, -erzeugung, -speicherung und -effizienz.

Gesellschaft

Herausforderung: Wie trägt die Credit Suisse zum öffentlichen Diskurs über wirtschaftliche, soziale und politische Themen und Trends bei?

Antwort: Unter Nutzung unserer internen Research-Kompetenzen und in Zusammenarbeit mit unabhängigen Forschungsinstituten veröffentlichen wir ein breites Spektrum an Publikationen, Berichten, Analysen und Fachbeiträgen zu wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Themen. Ein Beispiel dafür ist der Global Wealth Report des Credit Suisse Research Institute, der jährlich umfassende Informationen über die Entwicklung des weltweiten Privatvermögens bietet und auf viel Interesse in den Medien und bei verschiedenen externen Anspruchsgruppen stösst.

Darüber hinaus veröffentlichen wir in Zusammenarbeit mit einem Forschungsinstitut – eine Reihe von «Barometern» auf der Grundlage von repräsentativen Umfragen in unserem Heimmarkt Schweiz und/oder ausgewählten Ländern auf der ganzen Welt, um so über die öffentliche Meinung stets auf dem Laufenden zu sein. Das Credit Suisse Sorgenbarometer beispielsweise vermittelt Einblicke in die drängendsten Sorgen der Schweizer Bürgerinnen und Bürger und betrachtet die Meinungen der Schweizer Stimmberechtigten zu aktuellen politischen und ökonomischen Problemen. 2019 ergab die Umfrage, dass die Hauptsorge der Schweizer Stimmbevölkerung die Altersvorsorge ist, gefolgt vom Thema Gesundheit und Krankenkassen. Das seit 1976 jährlich publizierte Sorgenbarometer zeigt auch interessante Veränderungen der öffentlichen Meinung auf. Die Umfrage wird weithin als wichtiger Beitrag zum öffentlichen Diskurs rund um sozioökonomische Fragen in der Schweiz anerkannt. Die Umfrageergebnisse werden mit Meinungsführern, wichtigen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und politischen Vertretern im Rahmen verschiedener Veranstaltungen und Plattformen besprochen und regelmässig in der Öffentlichkeit aufgegriffen.

2019 haben wir ausserdem unser zweites, nun internationales, Fortschrittsbarometer durchgeführt, das den Wunsch nach Fortschritt bei den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern in 16 Ländern misst und sich dabei auf wirtschaftliche, soziale und politische Themen konzentriert – von E-Mobilität über Work-Life-Balance bis hin zu Entwicklungshilfe. Die Anfang 2020 veröffentlichte Studie ergab eine negative Korrelation zwischen dem Fortschrittsdruck in einem Land und dem Grad seiner wirtschaftlichen Entwicklung. Zudem zeigte sie, dass Nachhaltigkeit und Gleichberechtigung zwei Themen sind, bezüglich deren der Wunsch nach Fortschritt grenzüberschreitend hoch ist. Das Credit Suisse Jugendbarometer erfasst derweil die Ansichten junger Menschen in verschiedenen Regionen der Welt und bietet damit der Öffentlichkeit wertvolle Einblicke in die Lebensweise, die Probleme und die Einstellungen der nächsten Generation.

Herausforderung: Die Herausforderungen und der Druck, dem junge Menschen in der sich schnell verändernden Welt von heute ausgesetzt sind, nehmen ständig zu. Welchen Beitrag leistet die Credit Suisse durch ihr soziales Engagement, um jungen Menschen dabei zu helfen, diese Veränderungen als Chance zu nutzen, und um sie für die Welt von morgen zu rüsten?

Antwort: 2019 haben wir eine umfassende Überprüfung unserer Corporate-Citizenship-Strategie durchgeführt, um sicherzustellen, dass unser Engagement weiter die drängendsten Probleme in den Gemeinschaften, in denen wir leben und arbeiten, anspricht. Basierend auf den Ergebnissen dieser Überprüfung, haben wir unseren regionalen Schwerpunkt im Bereich Bildung auf das Thema Future Skills verlagert. Wir arbeiten dabei mit neuen und bestehenden Partnern zusammen und haben im Juli 2019 unsere erste grundlegende Partnerschaft in diesem Bereich in den USA angekündigt. CareerWise NY ist eine branchenübergreifende, von der NGO HERE to HERE geleitete Stakeholder-Initiative, die testen soll, ob das Schweizer Lehrlingsmodell auch in Unternehmen in New York City erfolgreich eingeführt werden kann. Die Credit Suisse Americas Foundation hat über die nächsten drei Jahre finanzielle Unterstützung in Höhe von USD 1 Million zugesagt und wird zusammen mit Mitarbeitenden in der gesamten Bank an der Umsetzung der Lehrstellenvermittlung arbeiten. Im Jahr 2020 werden wir weitere grundlegende Partnerschaften in den Regionen bekanntgeben.

Arbeitgeber

Herausforderung: Aufgrund der zunehmenden Digitalisierung von Arbeitsprozessen und des demografischen Wandels verändert sich die Arbeitswelt rasant. Welche Massnahmen ergreift die Credit Suisse, um ältere Mitarbeitende in der Schweiz in den späteren Phasen ihrer Karriere zu unterstützen?

Die Credit Suisse setzt alles daran, ihren Mitarbeitenden in jeder Phase ihrer Karriere zu helfen, ihr volles Potenzial auszuschöpfen – auch älteren Fachleuten innerhalb unserer Belegschaft, die umfangreiche Kompetenzen und Erfahrungen in ihre Aufgaben einbringen. Ihnen bieten wir eine massgeschneiderte Unterstützung, damit sie ein an den Marktbedürfnissen ausgerichtetes Kompetenzprofil beibehalten, sich an neue Bedingungen anpassen und arbeitsmarktfähig bleiben können.

Unser Angebot an Schulungs- und Entwicklungsmöglichkeiten umfasst:

  • das VEP (Very Experienced Professionals) Network 45+: Dieses Mitarbeiternetzwerk bietet massgeschneiderte Schulungsveranstaltungen und Workshops an und erleichtert den generationsübergreifenden Dialog. Die Themen reichen von der neuesten Technologie bis hin zu Tipps zum Vorantreiben der eigenen Karriere und zur Schaffung einer eigenen «Marke».
  • Workshops zur Vermittlung von Präsentationsfähigkeiten für Interviews und Beratung für die Erstellung eines Kurzporträts auf Social-Media-Plattformen wie LinkedIn.
  • das Generational Mentoring»-Programm: Ältere Mitarbeitende tauschen sich mit ihren jüngeren Kollegen darüber aus, wie sie sich jeweils in ihrer aktuellen Arbeitsumgebung zurechtfinden und welche Kommunikationskanäle sie bevorzugen, und besprechen Lösungsansätze für tägliche Herausforderungen.
  • das externe Ausbildungsprogramm Skills 4.0, das von der Schulungsorganisation Challenge Your Potential (CYP) angeboten wird: Der Schwerpunkt des Programms liegt auf der Entwicklung der für das digitale Zeitalter erforderlichen neuen Kompetenzen und der entsprechenden Denkweise, einschliesslich Selbsteinschätzungen und persönliches Coaching.

Des Weiteren bieten wir für unsere leitenden Mitarbeitenden im Alter von über 50 Jahren mit mindestens zehn Dienstjahren ein zu 80 Prozent bezahltes dreimonatiges Sabbatical an. Wir ermutigen diese erfahrenen Mitarbeitenden, eine Pause von ihrem Tagesgeschäft zu machen, um sich auf ihre persönliche und berufliche Entwicklung konzentrieren zu können. Wir sind überzeugt, dass engagierte Mitarbeitende, die über die richtigen Kompetenzen verfügen, ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Bank sind und während ihrer gesamten beruflichen Laufbahn bei der Credit Suisse imstande sind, Technologie wirkungsvoll zu nutzen.

Umwelt

Herausforderung: Die Bewältigung des Klimawandels ist eine grosse globale Herausforderung, die seitens verschiedenster Anspruchsgruppen zunehmend Aufmerksamkeit erhält, so etwa von Politikern und Aufsichtsbehörden, Anlegern, NGOs, Klimaaktivisten, den Medien und der breiteren Öffentlichkeit. Im Jahr 2019 fanden grosse Demonstrationen mit Forderungen nach weltweiten Klimaschutzmassnahmen statt, wobei einige von ihnen die Rolle der Finanzinstitute ansprachen. Die Finanzströme mit einer Entwicklung hin zu niedrigen Treibhausgasemissionen und einer klimaresistenten Entwicklung in Einklang zu bringen, ist auch ein wichtiger Bestandteil des Pariser Abkommens, das 2016 in Kraft trat. Welche Schritte unternimmt die Credit Suisse, um zur Bewältigung der Herausforderung des Klimawandels beizutragen?

Antwort: Die Credit Suisse anerkennt ihren Teil der Verantwortung bei der Bewältigung der Herausforderungen des Klimawandels und ist sich bewusst, dass auch die Finanzströme mit den Zielen des Pariser Abkommens in Einklang gebracht werden müssen. Wir sehen unsere Rolle als Finanzintermediär darin, beim Übergang zu einer kohlenstoffarmen und klimaresistenten Wirtschaft als zuverlässiger Partner zu dienen. Unsere Prinzipien und unser Ansatz für den Klimaschutz sind in unserer «Erklärung zum Klimawandel» dargestellt, und wir gehörten 2019 zu den Erstunterzeichnern der «Principles for Responsible Banking» der Finanzinitiative des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UN Environment Programme Finance Initiative, UNEP FI).

Im selben Jahr führten wir eine gruppenweite Klimarisikostrategie ein, die unsere bisherigen Bestrebungen sowie die Festlegung neuer Massnahmen beinhaltet. Im Rahmen dieser Strategie arbeiten wir mit unseren Kunden zusammen, um sie beim Übergang zu kohlenstoffarmen und klimaresistenten Geschäftsmodellen zu unterstützen. Ausserdem beziehen wir den Klimawandel weiterhin in unseren Risikomanagementprozess ein. Dazu gehört die Beurteilung von Faktoren wie der Treibhausgasbilanz und der Energieeffizienzziele eines Unternehmens. Zudem verlangen einige unserer Weisungen und Richtlinien, dass Kunden über einen Plan für den Umgang mit Klimarisiken verfügen. Im Jahr 2019 aktualisierten wir unsere Sektorweisungen und -richtlinien, die nun zusätzlich zum bestehenden Ausschluss jeder Form von Finanzierung für neue Greenfield-Bergwerke für Kraftwerkskohle auch jede Form von Finanzierung, die sich spezifisch auf die Entwicklung neuer Kohlekraftwerke bezieht, ausschliesst.

Wir haben weiter daran gearbeitet, die Empfehlungen der Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD) des Financial Stability Board zu adressieren. In diesem Zusammenhang hat sich die Credit Suisse 2019 am Pilotprojekt «Paris Agreement Capital Transition Assessment» beteiligt und zusammen mit anderen internationalen Banken an der Entwicklung und Erprobung von Methoden gearbeitet, mit denen sich die Ausrichtung von Unternehmenskreditportfolios am Pariser Abkommen messen lässt. Zudem beteiligen wir uns an der Phase II des TCFD-Pilotprojekts für den Bankensektor im Rahmen des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, in dem ein systematischer, wiederholbarer und umfassender Ansatz zur Beurteilung von Übergangs- und physischen Risiken in Abstimmung mit den TCFD-Empfehlungen entwickelt wird. Darüber hinaus erweitert die Credit Suisse laufend ihre Aktivitäten im Bereich Green Finance. In unserer eigenen Geschäftstätigkeit sind wir seit 2010 treibhausgasneutral in Bezug auf die ausgewiesenen Aspekte und haben unsere Treibhausgasemissionen seit 2010 um 70 Prozent reduziert.

Schliesslich führt die Credit Suisse einen ständigen Dialog mit NGOs und anderen Akteuren in der Debatte um den Klimawandel. Die in diesem Zusammenhang geäusserten Anliegen sind wichtig. Wir berücksichtigen verschiedene Sichtweisen bezüglich der Art, des Umfangs und des Tempos der erforderlichen Massnahmen in der Weiterentwicklung unseres Ansatzes zur Bewältigung dieser Herausforderung.