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Unsere Antworten auf aktuelle Herausforderungen

Wir geben Antworten auf Herausforderungen, die uns 2018 als Finanzdienstleister, als Arbeitgeber, als Teil der Wirtschaft und Gesellschaft und im Umweltbereich begegnet sind.

Bankgeschäft

Herausforderung: Das Paris-Abkommen gilt als Meilenstein in den globalen Bemühungen, die Auswirkungen des Klimawandels zu verringern. Ziel ist die Begrenzung des globalen Temperaturanstiegs auf deutlich weniger als zwei Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Niveau. Mit dem Abkommen wurde eine Struktur eingeführt, durch die sich die Länder verpflichtet haben, Übergangspläne zur Senkung ihrer jeweiligen Treibhausgasemissionen umzusetzen. Auch nach dem Inkrafttreten des Abkommens im Jahr 2016 ist der Klimawandel im öffentlichen wie auch im privaten Sektor ein wichtiges Thema. Wie geht die Credit Suisse mit der Herausforderung des Klimawandels um?

Antwort: Wir sehen unsere Rolle als Finanzintermediär darin, beim Übergang zu einer weniger stark von fossilen Energieträgern abhängigen Welt und einer kohlenstoffarmen und klimaresistenten Wirtschaft als zuverlässiger Partner zu dienen. Wir arbeiten nicht nur seit 2010 an allen unseren Standorten weltweit treibhausgasneutral, sondern haben auch unsere Aktivitäten im Bereich Green Finance kontinuierlich intensiviert.

Unsere Prinzipien und unser Ansatz für den Klimaschutz sind in unserer «Erklärung zum Klimawandel» dargestellt und widerspiegeln sich auch in unserem gruppenweiten standardisierten Reputations-Risiko-Prüfungs- Prozess. Im Rahmen dieses Prozesses beurteilen wir Faktoren wie die Treibhausgasbilanz oder die Energieeffizienzziele eines Unternehmens, und einige unserer Weisungen und Richtlinien verlangen, dass Kunden über einen Plan für den Umgang mit Klimarisiken verfügen. Zudem beinhalten unsere Sektorweisungen und –richtlinien Einschränkungen bei der Finanzierung von neuen Minenprojekten für thermische Kohle sowie von neuen Kohlekraftwerken.

Im Jahr 2018 haben wir ein Klimaschutzprogramm mit dem übergeordneten Ziel aufgelegt, den Empfehlungen der Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD) des Financial Stability Board nachzukommen. Wir haben an der Formalisierung der klimabezogenen Governance gearbeitet und entsprechende Definitionen in unsere zentralen Weisungen und in unsere Risikotaxonomie aufgenommen. Zudem entwickelten wir Prinzipien für die Steuerung und das Management von Klimarisiken. Wir gehen davon aus, dass die Bemühungen zur Umsetzung der TCFD-Empfehlungen uns eine weitere Orientierungshilfe auf dem Weg zu einer Welt geben werden, die ihre Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen sukzessive reduziert. Zudem arbeiten wir zusammen mit anderen Banken an der Entwicklung von Methoden und Hilfsmitteln zur Ausrichtung von Kreditportfolios an den Zielen des Pariser Abkommens.

Herausforderung: Die endgültigen Basel-III-Vorschriften wurden im Dezember 2017 finalisiert. Nach Angaben des Basler Ausschusses für Bankenaufsicht ist ihr Inkrafttreten für 2022 geplant. Für bestimmte Sektoren sind Übergangsphasen vorgesehen. Um das Ziel der Eigenkapitalreformen zu erreichen und einheitliche Wettbewerbsbedingungen sicherzustellen, ist eine konsistente Umsetzung des vereinbarten Standards über verschiedene Länder hinweg unerlässlich. Was hat die Credit Suisse unternommen, um dieser Herausforderung zu begegnen?

Antwort: 2018 ist die Credit Suisse – zusammen mit anderen wichtigen Anspruchsgruppen – in einen konstruktiven Dialog mit hochrangigen Vertretern von Schweizer Aufsichtsbehörden und Politikern über die Umsetzung des neuen Basel-III-Standards in der Schweiz getreten. Im Rahmen dieser Bemühungen hat die Credit Suisse aktiv zur Entwicklung des Umsetzungsprozesses in der Schweiz beigetragen. Eine der bislang erörterten Prioritäten ist das Ziel eines Umsetzungsansatzes, der mit jenem in vergleichbaren Finanzplätzen zeitlich und inhaltlich harmonisiert ist. Bezüglich der Umsetzung in anderen Ländern hat die Credit Suisse – zusammen mit wichtigen Entscheidungsträgern – die Bedeutung eines harmonisierten Umsetzungsansatzes und einheitlicher Wettbewerbsbedingungen nachdrücklich hervorgehoben. Über Branchenverbände und direkte Kontakte hat die Credit Suisse ihre Argumente gegen die Fragmentierung globaler Standards deutlich zum Ausdruck gebracht, unter anderem durch eine Konferenz in Brüssel mit wichtigen Amtsträgern, die faktenbasierte Berichte und Analysen zu den Risiken und Kosten eines solchen Ansatzes umfasste.

Herausforderung: Im Jahr 2018 feierte die 1948 von den Vereinten Nationen verabschiedete Allgemeine Erklärung der Menschenrechte ihr 70. Jubiläum. Die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte – veröffentlicht im Jahr 2011 – sind ein wichtiger Orientierungspunkt in diesem Bereich. Sie schaffen Klarheit über die Verantwortung von Unternehmen im Bereich Menschenrechte. Wie geht die Credit Suisse mit potenziellen Herausforderungen im Bereich Menschenrechte um, die durch ihre Geschäftsaktivitäten oder Kundenbeziehungen entstehen können?

Antwort: Um unsere Verantwortung im Bereich der Menschenrechte wahrzunehmen, richten wir uns nach der Internationalen Charta der Menschenrechte. Wir sind Mitglied des UN Global Compact und engagieren uns aktiv in der Thun-Gruppe, welche die Umsetzung der UNO-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte in den Richtlinien und Tätigkeiten von Banken fördert. Unsere «Erklärung zur Achtung der Menschenrechte» hält unsere Verpflichtung in diesem Bereich fest und beschreibt Vorgehen, Prozesse und Hilfsmittel, um diese umzusetzen. Auch von unseren Geschäftspartnern erwarten wir, dass sie die Menschenrechte anerkennen und achten, wie in unserem «Code of Conduct für Lieferanten» ausgeführt. Den direktesten Berührungspunkt mit Menschenrechten und die grössten Einflussmöglichkeiten haben wir, so sind wir überzeugt, in unseren eigenen Tätigkeiten, allen voran in den Arbeitsbeziehungen zu unseren Mitarbeitenden. Ausserdem können gewisse Finanzdienstleistungen mit negativen Einflüssen im Bereich Menschenrechte verbunden sein. Unternehmen, die in sensiblen Branchen tätig sind, spielen oft eine volkswirtschaftlich zentrale Rolle für die weltweite Energie- und Rohstoffversorgung und als Arbeitgeber. Die Aktivitäten dieser Unternehmen können jedoch in einigen Fällen erhebliche Auswirkungen auf lokale oder indigene Gemeinschaften haben. Es ist möglich, dass die Rechte lokaler oder indigener Gemeinschaften in diesem Zusammenhang durch die Rechtsvorschriften und  praktiken eines Staates nicht ausreichend geschützt sind. Daher prüft die Credit Suisse Geschäfte besonders eingehend, wenn glaubhafte Indizien dafür vorliegen, dass der Erlös einer bestimmten Transaktion für Aktivitäten verwendet wird, die negative Folgen für Gebiete haben können, die von einer lokalen oder indigenen Gemeinschaft genutzt oder aus historischen Gründen beansprucht werden. Geschäftsaktivitäten und Transaktionen, die aus menschenrechtlicher Perspektive kritisch sein könnten, klären wir in unserem Reputations-Risiko-Prüfungs-Prozess ab. Wir wenden unsere internen sektorspezifischen Weisungen an, die Aspekte wie den Schutz der Gesundheit und die Sicherheit der Mitarbeitenden und der umliegenden Gemeinschaften abdecken sowie unser Bekenntnis zur Achtung der Menschenrechte der lokalen Bevölkerung beinhalten. Um unterschiedliche Sichtweisen zu berücksichtigen, führen wir ausserdem einen fortdauernden Dialog mit NGOs und anderen wichtigen Anspruchsgruppen. Zudem sind wir Mitglied der OECD-Beratergruppe zum Projekt «Responsible Business Conduct in the Financial Sector», dessen Ziel es ist, zur Entwicklung von Best-Practice- Lösungen für Due Diligence im Bereich Menschenrechte und Umwelt beizutragen.

Herausforderung: Für einen ausgewogenen und nachhaltigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen unseres Planeten besteht Bedarf an Zugang zu neuen Energiequellen, Rohstoffen und sauberen Technologien. Anlagen, die eine umweltverträgliche Entwicklung unterstützen – bekannt als Green Finance –, gewinnen deshalb an Bedeutung und Ausmass. Welchen Beitrag leistet die Credit Suisse zu Green Finance?

Antwort: Unsere Green-Finance-Lösungen umfassen eine Vielzahl von Anlageklassen, die darauf abzielen, den Übergang zu einer kohlenstoffarmen und klimaresistenten Wirtschaft zu fördern. Dabei stützen wir uns auf die Kompetenzen verschiedener Fachabteilungen in allen unseren Divisionen. In der Vermögensverwaltung umfasst unser Angebot beispielsweise eine Reihe von Fonds, die auf Nachhaltigkeit, Green-Bond-Anlagen und nachhaltige Immobilien sowie auf Produkte und Dienstleistungen im Bereich Naturschutzfinanzierung ausgerichtet sind. Im Investment Banking bieten wir Beratung für Kunden auf Käufer- und Verkäuferseite in den Bereichen Fusionen und Übernahmen, Projekt- und Unternehmensfinanzierung sowie Anleihen- und Aktienemissionen für öffentliche und private Platzierungen an. Die Credit Suisse unterstützt aktiv Unternehmen aus dem Segment umweltfreundliche und erneuerbare Energien und hat sich von 2010 bis Ende 2018 bei über 110 Transaktionen im Wert von mehr als USD 94 Milliarden in diesem Bereich engagiert. Darüber hinaus haben wir im Jahr 2018 unsere Kunden bei einer Reihe von Green-Bond-Emissionen unterstützt. In unserer Division Global Markets arbeitet das HOLT Team der Credit Suisse an der Integration von CO2Emissionsdaten in seine Aktien-Research-Plattform. Dies soll Anlegern ermöglichen, die CO2-Intensität und die CO2-adjustierte Rendite im Zusammenhang mit der operativen Leistung zu beurteilen. Zudem berücksichtigt Credit Suisse Global Real Estate Nachhaltigkeitskriterien bei der Entwicklung und beim Management von Immobilien in unseren verschiedenen Immobilienprodukten. Schliesslich fokussiert Energy Infrastructure Partners der Credit Suisse – ein Investment-Manager mit Spezialisierung auf Anlagen im europäischen Energiesektor – auf Direktinvestitionen in die kapitalintensiven Teile der Wertschöpfungskette wie Energieübertragung, -erzeugung, -speicherung und -effizienz.

Herausforderung: In den kommenden zehn Jahren dürfte ein Vermögenstransfer von rund USD 30 Billionen stattfinden, bei dem die Generation der Millennials einen grossen Teil dieser Summe erben wird. Es wurde festgestellt, dass die nächste Generation von Anlegern grösseren Wert auf eine Abstimmung ihres Anlageportfolios auf ihre persönlichen Werte und auf ESG-Aspekte legt. Wie reagiert die Credit Suisse auf diese Entwicklung?

Antwort: Der Credit Suisse ist die Nähe zu den heutigen und den zukünftigen Kunden wichtig, und sie möchte deren Bedürfnisse erfüllen. Laut unserem Research geben über 90 Prozent der Millennials an, dass sozialer Nutzen wesentlich bei ihren Anlageentscheidungen ist. Deshalb bieten wir eine breite Palette an Produkten und Dienstleistungen an, die unseren Kunden die Möglichkeit geben, ihre Anlagen auf ihre Werte abzustimmen. Wir sind ständig bestrebt, unser Angebot in diesem Bereich zu erweitern und Wege zu finden, um die Infrastruktur des Marktes für nachhaltige Anlagen und Impact-Investment-Produkte und –Dienstleistungen zu stärken. Als Beispiel für unsere Bemühungen zur Schaffung neuer Produkte und Dienstleistungen, die jüngeren Anlegern bei der Erreichung dieses Ziels helfen, sind wir im Jahr 2018 eine Partnerschaft mit PG Impact Investments eingegangen und haben ein Angebot lanciert, welches das Ziel verfolgt, das Leben benachteiligter Menschen zu verbessern und dabei gleichzeitig finanzielle Renditen zu generieren. In Asien hat unsere Partnerschaft mit RobecoSAM zur Lancierung der Smart-Mobility-Strategie von RobecoSAM geführt, deren Fokus auf der Wertschöpfungskette von Elektrofahrzeugen liegt. Darüber hinaus haben wir unseren ersten Impact Roundtable zum Thema Meeresschutz veranstaltet und als Partner des One Young World Summit fungiert, bei dem junge Führungskräfte zusammenkommen, um Lösungen für die wichtigsten globalen Herausforderungen zu entwickeln.

Gesellschaft

Herausforderung: Wie begegnet die Credit Suisse gesellschaftlichen Herausforderungen wie der Jugendarbeitslosigkeit?

Antwort: Die Credit Suisse ist Finanzpartner des Dachvereins Check Your Chance, den sie 2015 zusammen mit der SVC Stiftung für das Unternehmertum und sechs gemeinnützigen Schweizer Organisationen gegründet hat. Der Dachverein Check Your Chance, der auch vom Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) unterstützt wird, führt die erfolgreiche Arbeit unserer Initiative zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit fort und ist ein wichtiger Partner der Bank im Bereich der Jugendförderung.

2018 hiess Check Your Chance zwei neue Mitglieder willkommen, womit ihm nun 13 gemeinnützige Organisationen angehören. Während des Jahres halfen diese rund 3’100 Jugendlichen, denen es nicht gelungen war, nach Abschluss einer Lehre oder einer anderen Ausbildung eine erste Stelle zu finden, oder die noch keine Erstausbildung absolviert hatten. Check Your Chance interveniert frühzeitig, um Jugendliche gezielt zu unterstützen – unter anderem mit Beratung bei der Berufswahl oder Bewerbungen. Auf diese Weise kann der Verein Jugendlichen helfen, die finanziellen und sozialen Herausforderungen der Langzeitarbeitslosigkeit zu vermeiden. Check Your Chance bietet zudem 0800 GO4JOB an, die erste nationale Helpline für Jugendliche, denen der Einstieg ins Berufsleben schwerfällt. Auch Eltern, Lehrer und andere Personen, die diesen Jugendlichen helfen möchten, können Unterstützung von 0800 GO4JOB / 0800 464 562 erhalten.

Weitere Informationen sind einsehbar unter: check-your-chance.ch

Herausforderung: Wie stellt die Credit Suisse sicher, dass ihr soziales Engagement den sich verändernden gesellschaftlichen Bedürfnissen und dem Wandel in der Finanzdienstleistungsindustrie angemessen Rechnung trägt?

Antwort: In einer sich schnell wandelnden Gesellschaft und Branche passen wir uns nicht nur an veränderte Anforderungen und Bedürfnisse an, sondern möchten uns sowohl auf operationeller als auch auf programmatischer Ebene aktiv an deren Gestaltung beteiligen. Beispielsweise, indem wir Trends und Anliegen frühzeitig erkennen, unsere Programme danach ausrichten und Thought Leadership zu Kernthemen wie Finanzkompetenz fördern.

So haben wir 2018 ein globales Thought-Leadership-Forschungsprojekt im Rahmen unseres Programms zur Vermittlung von Finanzkompetenzen für Mädchen abgeschlossen, um den Beitrag der Finanzbildung zur wirtschaftlichen Stärkung von Mädchen noch besser zu verstehen und zu eruieren, wie man effektive Trainingsprogramme entwickelt. Das Projekt beinhaltete eine globale Analyse des Beitrags der Finanzbildung zur wirtschaftlichen Stärkung von Mädchen und wurde von Fallstudien aus vier verschiedenen Ländern begleitet, um zu verstehen und zu untersuchen, wie Mädchen in verschiedenen Kontexten durch finanzielle Bildung wirtschaftlich gestärkt werden können. Die Erkenntnisse daraus halfen uns, unsere Programme weiter zu stärken und den Wissensaustausch in diesem Bereich zu fördern. Gemeinsam mit der Asian Development Bank publizierten wir zudem den Research-Bericht «Inclusive Business Financing», der sich mit Finanzierungsmöglichkeiten von nachhaltigen Unternehmen in Entwicklungs- und Schwellenländern befasst. Durch die Etablierung lokaler Wertschöpfungsketten können sogenannte Inclusive Businesses in diesen Ländern dazu beitragen, eine Reihe zusammenhängender Probleme wie Armut und fehlende finanzielle Integration nachhaltig zu lösen.

Auf operationeller Ebene haben wir 2018 das regionale Corporate Citizenship Team in den USA auf unseren Standort in Raleigh, North Carolina, ausgeweitet, um dessen Arbeit vor Ort noch besser unterstützen zu können. Zudem bieten wir unseren Mitarbeitenden in der Schweiz seit November 2018 die Möglichkeit, über die Crowdfunding-Plattform Copalana – das neue, von Mitarbeitenden initiierte Portal der Credit Suisse für das Sammeln von Spenden – gemeinnützige Zwecke zu unterstützen und eigene Spendenkampagnen zu lancieren.

Arbeitgeber

Herausforderung: Sicherstellung des kontinuierlichen Engagements unserer Mitarbeitenden während der gesamten Restrukturierungsphase.

Antwort: In allen unseren Divisionen und Funktionen haben wir einen kontinuierlichen Dialog mit unseren Mitarbeitenden weitergeführt, fokussiert auf unsere Strategie, unsere Verhaltens- und Ethikstandards und die Art und Weise, wie wir mit internen und externen Stakeholdern umgehen. Darüber hinaus haben wir unsere Mitarbeiterengagement-Umfrage weitergeführt – mit einem erfreulichen Resultat von 90 Prozent positiven Antworten im Jahr 2018.

Umwelt

Herausforderung: Die Erhaltung der natürlichen Lebensräume der Welt ist eine wichtige Herausforderung. Das 15. Ziel der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goal, SDG), «Leben an Land», besteht darin, Landökosysteme zu schützen, wiederherzustellen und ihre nachhaltige Nutzung zu fördern, während SDG 14, «Leben unter Wasser», den Schwerpunkt auf die Erhaltung und nachhaltige Nutzung der Ozeane, Meere und Meeresressourcen legt. Inwiefern leistet die Credit Suisse einen Beitrag zum Erreichen dieser Ziele?

Antwort: Die Credit Suisse geht die Fragen von ökologischer Nachhaltigkeit und nachhaltiger Landnutzung auf verschiedene Arten an. Wir berücksichtigen Aspekte rund um die Biodiversität in unserem Risikomanagementprozess und haben das Thema in unsere sektorspezifischen Weisungen und Richtlinien integriert. Die Anforderungen unserer Weisung zu Forst- und Agrarwirtschaft sind abgestimmt auf relevante Nachhaltigkeitsinitiativen, wie zum Beispiel den Runden Tisch für nachhaltiges Palmöl (RSPO) – dessen Mitglied wir sind – und den Forest Stewardship Council (FSC). Zur Förderung einer verantwortungsvollen Wald- und Agrarnutzung und zur Verhinderung von Netto-Waldumnutzungen enthalten unsere Weisungen auch Einschränkungen für Finanzierungsaktivitäten betreffend Wälder mit hohem Schutzwert, Vorgaben zur besonderen Sorgfalt bei Geschäftsaktivitäten in Torfgebieten sowie das Verbot von Finanzdienstleistungen für Geschäftsaktivitäten in Schutzgebieten wie den UNESCO-Welterbestätten. Wir stehen im Dialog mit wichtigen Anspruchsgruppen, um Wege zu finden, wie die Finanzindustrie zur Erhaltung der Biodiversität und der natürlichen Lebensräume der Welt beitragen kann.

Wir anerkennen den Kapitalbedarf für die Erhaltung von Ökosystemen und engagieren uns im Bereich Naturschutzfinanzierung, die sich auf die Schaffung neuer, langfristiger und diversifizierter Ertragsquellen konzentriert, die zur Bewahrung der Biodiversität an Land und im Wasser sowie zum Erhalt natürlicher Ökosysteme beitragen können. So waren wir auch 2018 Gastgeber der Credit Suisse Annual Conservation Finance Conference in New York. Ein Unterthema der Naturschutzfinanzierung ist der Meeresschutz, der das Ziel der «Blue Economy» ist. Hierzu organisierten wir 2018 den ersten Credit Suisse Roundtable on Marine Conservation in Lissabon. Des Weiteren haben wir SDG 14 («Leben unter Wasser») in unser eigenes Green Bond Framework aufgenommen, das wir 2018 eingeführt haben.