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Roger Federer: «Tennis ist eine Lebensschule, die mir auch künftig helfen wird»

Roger Federer fühlt sich bereit für die Zeit nach dem Tennis. Was jedoch nicht heissen soll, dass er bereits ans Aufhören denkt. 

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Roger Federer wurde schon oft abgeschrieben – buchstäblich. Wann immer er ein Formtief hatte, stand in grossen Lettern zu lesen, das sei es nun wohl gewesen, seine Karriere damit zu Ende. Doch mit schöner Regelmässigkeit strafte er die Voreiligen Lügen und kehrte zurück, besonders eindrücklich Anfang 2017, als er bei den Australian Open triumphierte. Roger Federer ist der zweitälteste Tennisspieler, der je ein Grand-Slam-Turnier gewann. Trotzdem: Irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft wird er sein Racket aus Altersgründen an den Nagel hängen. Was dann?

Er werde sich stark im Bereich Philanthropie engagieren und reichlich Zeit mit seinen Kindern verbringen, so Federer. Zudem wolle er einen Fuss in der Geschäftswelt behalten und dem Tennis in irgend einer Form verbunden bleiben. «Schwierige Momente und Verletzungen überstanden zu haben und unentwegt herumzureisen, war eine unglaubliche Lebensschule», so Federer. «Ich hoffe, das wird mir helfen, mich von den Dingen nicht überrumpeln zu lassen, stets gelassen zu bleiben und auch unter Druck richtig zu agieren.»