Zuhören. Diskutieren. Gestalten. Zusammen mit der nächsten Generation das Vermächtnis der Familie sichern.
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Zuhören. Diskutieren. Gestalten. Zusammen mit der nächsten Generation das Vermächtnis der Familie sichern.

Viele Nachkommen, die vor der Übernahme des Familienunternehmens stehen, haben dasselbe Bedürfnis: Eine offenere Diskussion über das Familienvermögen und die Zukunftsvision ihres Unternehmens. Zieht die ganze Familie am selben Strick, so entstehen Energien, mit deren Hilfe kritische Situationen erfolgreich gemeistert werden können. Der neue Bericht «Creating a world with the Next Generation» zeigt dies deutlich.

Parphan Siriviriyakul ist CEO des grössten börsenkotieren Zuckerproduzenten in Thailand. Im Zuge der asiatischen Finanzkrise 1997 verschuldete sich das Unternehmen stark und geriet in Schwierigkeiten. Seine Tochter Siraarpa griff ihm jedoch unter die Arme, um das Unternehmen wieder auf Kurs zu bringen.

Unstimmigkeiten offen angehen.

Vater und Tochter mussten einige Differenzen überwinden, um die Zukunft ihres Unternehmens und das Vermächtnis der Familie zu sichern. Dies war jedoch mit grossen Herausforderungen verbunden, wie beide zugeben. «Eine meiner Ideen war es, mit unserem Unternehmen an die thailändische Börse zu gehen. Ich war überzeugt, dass wir auf diese Weise eine Professionalisierung unseres Unternehmens erreichen und stabile Rahmenbedingungen für seinen langfristigen Erfolg schaffen können. Mein Vater sprach sich jedoch gegen diese Idee aus. Der zwischen uns entstandene Konflikt belastete mich, doch ich gab nicht auf», so Siraarpa Siriviriyakul.

Die Zukunftsvision in Worte fassen.

«Siraarpa hatte innovative Ideen. Als sie mir ihre Pläne darlegte, begann ich zu begreifen, dass wir dieselbe Vision für die Zukunft hatten. Ausserdem wurde mir klar, dass sie sehr genau wusste, was sie tun wollte, und dass wir im Interesse unserer Familie ihrem Plan folgen sollten», erzählt Parphan Siriviriyakul. Seine Eltern hatten Kaset Thai International Sugar im Jahr 1957 gegründet.

Sich die Erfahrungen der nächsten Generation zunutze machen.

Anzuerkennen, dass Mitglieder der älteren Generation von der Erfahrung ihrer Kinder profitieren können, ist ein Rat, den Parphan Siriviriyakul anderen Firmeninhabern geben würde: «Viele in meiner Generation denken, dass man nur dann erfolgreich sein kann, wenn man rund um die Uhr arbeitet – doch wir müssen akzeptieren, dass sich die Welt mit dem Aufkommen neuer Technologien und Innovationen verändert hat. Wir sollten den Vertretern der nächsten Generation den Freiraum geben, eine Arbeitsweise zu wählen, die zu ihnen passt und die es ihnen erlaubt, ihr Wissen in das Geschäft einzubringen.»

Was Parphan und Siraarpa Siriviriyakul anderen in einer ähnlichen Situation raten

Laden Sie den Bericht «Creating a world with the Next Generation» herunter und lesen Sie das gesamte Interview mit Parphan und Siraarpa Siriviriyaku

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Über den Bericht

In «Creating a world for the Next Generation» werfen die Credit Suisse und die Young Investors Organization (YIO) einen Blick auf die Erwartungen, Bedürfnisse und Ambitionen der erbenden Generation. Dazu gehören Personen, die dazu bestimmt sind, die Leitung eines von ihren Eltern, Grosseltern oder anderen Vorfahren gegründeten Unternehmens zu übernehmen, oder die zumindest einen Teil des von früheren Generationen geschaffenen Vermögens erben dürften.

Global Next Generation Initiative der Credit Suisse

Die Credit Suisse konzentriert sich nicht nur auf die aktuelle Generation von Kunden, sondern auch auf deren Nachkommen. So initiierte sie bereits 2005 ihre Global Next Generation Initiative. Im Rahmen mehrerer Programme bietet die Bank der nächsten Generation spezielle Programme zur Weiterbildung in Finanzfragen sowie Gelegenheiten für Networking mit ihresgleichen an.

Young Investors Organization (YIO)

Die Credit Suisse ist Hauptsponsorin der 2007 gegründeten Young Investors Organization (YIO). Diese besteht aus einem globalen Netzwerk künftiger Entscheidungsträger, die allesamt aus einflussreichen Familien stammen und entschlossen sind, die Welt mitzuprägen und etwas in ihr zu bewirken. Bei regelmässigen lokalen, regionalen und globalen Treffen arbeiten die Mitglieder an ihrem gesellschaftlichen Beitrag sowie an der Entwicklung und Führung ihrer Unternehmen – nicht selten gehen sie dabei auch gemeinsame Investments ein.