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Global CIO Video: «Wir rechnen mit einer Wachstumsstabilisierung»

Nachdem die Finanzmärkte mit Vollgas ins laufende Jahr gestartet sind, haben sie in den letzten Wochen einen Gang zurückgeschaltet. Anleger haben dennoch kaum Grund zur Klage. Erfahren Sie mehr über unsere neusten Einschätzungen für Anleger.

Vorsichtiger Optimismus in Bezug auf die Handelsgespräche zwischen den USA und China und den Brexit-Prozess sowie gemässigtere Zentralbanken tragen dazu bei, dass sich sowohl die Aktien- als auch die Anleihenmärkte weiterhin ansprechend entwickeln. Unserer Meinung nach dürften sich die globale Wirtschaft im Allgemeinen und die schwächeren Akteure China und Eurozone im Besonderen stabilisieren. Gleichwohl sollten Anleger in den nächsten Monaten die Politik weiter im Auge behalten.

Im neuen Video mit Oliver Adler, Chefökonom Schweiz, erfahren Sie mehr über die jüngsten Marktentwicklungen und unsere neusten Einschätzungen für Anleger.

Wachstumserholung in Sicht

Die Weltwirtschaft scheint nach dem Einbruch der Industrieproduktion nun wieder an Schwung zu gewinnen. Und die Konjunkturdaten aus China zeigen erste Anzeichen einer Erholung. Wir rechnen nach wie vor damit, dass sich das Wachstum in den kommenden Monaten erholt und die wichtigsten Zentralbanken vorerst von Zinserhöhungen absehen.

Wir bleiben zurückhaltend

Trotz der bisher guten Performance seit Jahresbeginn verfallen wir nicht in Selbstzufriedenheit, zumal sich Rückschläge an der politischen Front nicht ausschliessen lassen und risikoreichere Anlagen mittlerweile nicht mehr günstig bewertet sind. Wir bleiben daher zurückhaltend und gewichten die wichtigsten Anlageklassen, darunter auch Aktien, weiterhin neutral.

Wir halten an unserer bisher profitablen Übergewichtung von Aktien und Währungen aus Schwellenländern fest, weil wir glauben, dass die Schwellenländer ihren Wachstumsvorsprung relativ zu den Industrieländern erneut vergrössern werden. Allerdings haben wir Gewinne auf Schwellenländeranleihen mitgenommen, nachdem deren Kreditrisikoaufschläge deutlich zurückgegangen sind.