Global CIO Michael Strobaek: «Die Märkte schauen über all dies hinweg.»
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Global CIO Michael Strobaek: «Die Märkte schauen über all dies hinweg.»

Das laufende Jahr war bisher reich an marktbewegenden Ereignissen, und die letzten Wochen waren in dieser Hinsicht keine Ausnahme.

Im Anschluss an die US-Wahlen und nach ermutigenden Nachrichten über Fortschritte in der Impfstoffentwicklung setzten die Aktienmärkte zu einer Rally an, wobei der US-Markt an seine Höchstnotierungen von Anfang September herankam. Der designierte US-Präsident Joe Biden wird wohl mit einem geteilten Kongress regieren müssen, doch die Anleger begrüssten dieses Resultat, da damit eine markante Erhöhung der Unternehmenssteuern vom Tisch sein dürfte.

Derweil breitet sich die zweite Welle der COVID-19-Pandemie in Europa und den USA weiter aus, weshalb erneute Beschränkungen das Wachstum im 4. Quartal beeinträchtigen dürften. Die US-Notenbank (Fed) und andere Zentralbanken sind sich denn auch bewusst, dass in diesen Beschränkungen das grösste Risiko für die Volkswirtschaften besteht. Wir rechnen daher mit anhaltender Unterstützung seitens ihrer Geldpolitik. Im Gegensatz dazu präsentieren sich die Schwellenländer und insbesondere Asien in deutlich besserer Verfassung: Das Wachstum ist robust, die Gewinne steigen, und ein schwächerer USD sollte künftig Unterstützung bieten.

Erfahren Sie im Video mit Michael Strobaek, Global Chief Investment Officer, mehr über unsere aktuelle House View.

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Wir haben diese Faktoren anlässlich der jüngsten Sitzung unseres Anlagekomitees diskutiert und beschlossen, Aktien in Portfolios auf Übergewichten hochzustufen, indem wir das Exposure gegenüber Schwellenländern ausbauen, insbesondere gegenüber asiatischen Aktien.

Aktien aus Industrieländern bleiben auf den strategischen Niveaus, obschon deutsche Aktien, die wir übergewichten, wohl zum einem der grössten Nutzniesser der jüngsten Ankündigung von Pfizer bezüglich eines COVID-19-Impfstoffs gehörten. Wir glauben nach wie vor, dass Aktien attraktive mittelfristige Renditeperspektiven bieten, und favorisieren weiterhin Unternehmensanleihen sowie Rohstoffe. Zudem gehen wir unverändert davon aus, dass der USD weiter abwerten wird gegenüber Währungen sowohl aus Industrie- als auch Schwellenländern.

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