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Einbezug externer Partner
Wo angebracht, binden wir wichtige externe Partner und Lieferanten ein und stellen so unser Umweltmanagement auf eine solide Grundlage.
Individuelle vertragliche Vereinbarungen bilden die Basis, dass ausgewählte Partnerfirmen unsere ökologischen Standards umsetzen, die Liegenschaften der Credit Suisse energie-effizient betreiben und aktiv an der Verbesserung ihrer eigenen Umweltleistung arbeiten.
Bei Beschaffungen mit hoher Umweltrelevanz haben wir in der Schweiz Richtlinien für die Einhaltung fortschrittlicher Umwelt- und Arbeitsrechtsstandards festgelegt. Im Fokus stehen dabei der sparsame Einsatz von Rohstoffen, der sichere Umgang mit gefährlichen Stoffen, die Ablehnung von Kinderarbeit und vorsätzlicher Diskriminierung sowie eine branchenübliche Entlöhnung.
Wir erwarten, dass sich unsere Lieferanten an die Vorgaben unseres Code of Conduct für Lieferanten halten. Folgende Beispiele zeigen die vielfältigen Anforderungen:
- Catering und Reinigungsfirmen: Für unsere Verpflegungsbetriebe in der Schweiz haben wir Jahresziele zum Energie- und Abfallmanagement, zur Produktwahl sowie zur Mitarbeiterschulung definiert. Gleiches gilt für die Zusammenarbeit mit unseren Reinigungsfirmen, wobei hier die Auswahl sowie Vorgaben zur Anwendung von Reinigungsmitteln im Fokus stehen.
- Ausschreibung für LED-Leuchten: Formulierung von Energieeffizienzzielen, Nachhaltigkeitsvorgaben und Ergonomiekriterien für die Beschaffung von LED- Stehleuchten im Rahmen eines Pilotprojekts in der Schweiz.
- Repräsentationskleidung für die Region Schweiz: Bei der Lieferantenausschreibung wurden Umwelt- und Sozialstandards definiert, die hinsichtlich Herstellungsverfahren und verarbeiteter Stoffe einzuhalten sind. 2010 konnte so mehr Transparenz in der Zusammenarbeit mit den Lieferanten erreicht werden. Zudem konnten wir eine klare Verbesserung der Stoffqualität bewirken.
- Merchandising-Produkte: Überprüfung von Umwelt- und Sozialstandards aller im Rahmen unseres Prämiensystems Bonviva angebotenen Produkte durch ein internes Fachgremium und Aufnahme von Fairtrade-Produkten ins Sortiment.
- Facility Management: Aktualisierte Vorgaben zur Energieeffizienz für die Bewirtschaftung von Gebäuden, Anlagen und Einrichtungen in der Schweiz.
- Abfall- und Recyclingmanagement: Seit Januar 2011 verzichtet die New Yorker Niederlassung auf alle Arten von Styropor im Essbereich (Becher, Schüsseln, Schachteln) und verwendet neu Essgeschirr aus rezyklierbaren Materialien.
Beispiele von nachhaltigem Efficiency Management:
- Im neu ausgehandelten Vertrag für Geschäftswagen in London besteht für Nutzer die Option, ein umweltfreundliches Hybridfahrzeug zu buchen.
- Einkauf von 100 Prozent zertifizierter Wasserkraft für die ganze Region Schweiz im Rahmen der Verlängerung des laufenden Stromvertrags.
- Die Bank verwendet an allen Standorten LED-Beleuchtung, die die ökonomischen Business-Case-Anforderungen erfüllt. So haben wir die 2 000 Arbeitsplätze im neuen Uetlihof 2 mit innovativen LED-Stehleuchten neuester Generation ausgerüstet, was einen Mehrwert bezüglich Lichtkomfort, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit sowie Betriebskosten darstellt.
- Die Verlängerung des Abfallentsorgungsvertrags in London enthält die Verpflichtung des Dienstleistungspartners, den Anteil von Abfall, der in Deponien entsorgt wird, von drei Prozent Ende 2011 auf ein Prozent Ende 2012 und null Prozent Ende 2013 zu reduzieren.