Treibhausgas-Neutralität: Betriebsoptimierung
Die Reduktion von Energieverbrauch und Emissionen an die Umwelt ist und bleibt die erste Aufgabe des betrieblichen Umweltmanagements. Sie führt auch zu direkten finanziellen Einsparungen, insbesondere seit dem substanziellen Anstieg der Energiepreise.
In gewissen Märkten ist die Credit Suisse bereits heute gesetzlich verpflichtet, Energieeinsparungen vorzunehmen. Beispielsweise in der Schweiz im Rahmen des Energie-Modells, welches Bestandteil der nationalen CO2-Gesetzgebung ist, hat sich die Credit Suisse zu einer jährlichen Steigerung der Energie-Effizienz von 1,4% verpflichtet. In England wird die Energie-Effizienz im Rahmen des Energy Systems Trade Association (ESTA)-Programms gesteigert. Mit dem globalen Aufbau des Kyoto-Protokoll-Mechanismus sind solche gesetzlichen Vorgaben zur Energieeinsparung auch in anderen Märkten absehbar.
Einsparungen von Energieverbrauch und Treibhausgas-Emissionen erfordern personellen und finanziellen Aufwand für das Management der Optimierungsprojekte und ein entsprechendes Controlling. Die erzielbaren Einsparungen liegen erfahrungsgemäss bei 5 bis 20% der Verbräuche, je nach vorgängiger Effizienz der jeweiligen Liegenschaften und Alter der technischen Infrastruktur.

