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Ziele und Ergebnisse
Zielsetzungen 2012
Bankgeschäft
- Das Geschäftsmodell der Credit Suisse weiterhin an das neue regulatorische Umfeld anpassen.
- Konstruktive Begleitung der Bemühungen zur Schaffung eines stabileren Finanzsystems und der notwendigen regulatorischen Reformen.
- Die bankweiten Prozesse, Instrumente und Schulungen zur Risikoprüfung weiterentwickeln mit dem Ziel, ökologische und soziale Risiken bei potenziellen Geschäftstransaktionen umgehend zu ermitteln.
- Weiterhin die divisionsübergreifende Zusammenarbeit durch die GBI fördern, damit Erkenntnisse aus der Geschäftstätigkeit genutzt und unser Angebot von Anlageprodukten und Dienstleistungen unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsthemen ausgebaut werden können.
- Problemstellungen im Zusammenhang mit dem Klimawandel in die Risikobewertungen integrieren.
- Weiterhin Lösungen im Mikrofinanzbereich fördern, um zur verantwortungsvollen Entwicklung des Sektors beizutragen, beispielsweise über Produkte und unsere Mikrofinanzinitiative.
Gesellschaft
- Die strategische Ausrichtung unseres sozialen Engagements auf Ausbildung und Mikrofinanz schärfen, indem wir lokale Organisationen unterstützen und ihnen dabei helfen, die Fähigkeiten ihrer Mitarbeitenden zu fördern, damit noch mehr Menschen von den Initiativen profitieren können.
- Das Mitarbeiterengagement weiter steigern, insbesondere die auf Wissens- und Kompetenzaustausch ausgerichteten Freiwilligeneinsätze. Die Anzahl der virtuellen Volunteering-Angebote erhöhen und die Aktivitäten und Partnerschaften in Schwellenländern ausbauen.
- Synergieeffekte nutzen zwischen Kunden, Partnerorganisationen, Geschäftseinheiten und den Bereichen, die die Freiwilligenarbeit unserer Mitarbeitenden koordinieren, mit dem Ziel, die langfristige Wirkung unserer Aktivitäten für die Gesellschaft zu erhöhen.
Arbeitgeber
- Verschiedene Massnahmen wie die obligatorische Zertifizierung für Relationship Manager im Private Banking durchführen, um sicherzustellen, dass die Beratungsdienstleistungen jederzeit und umfassend den Kundenbedürfnissen entsprechen.
- Weiterhin Vergütungsmodelle einsetzen, die auf die Anerkennung der langfristigen Leistung ausgerichtet sind und die Interessen der Mitarbeitenden und der Aktionäre in Einklang bringen. Dies beispielsweise, indem ein erheblicher Anteil der variablen Vergütung aufgeschoben wird und Instrumente eingesetzt werden, die Rückzahlungsbestimmungen unterstehen, die an bestimmte Leistungskriterien gebunden sind.
- Den 2011 eingeführten Prozess zur Leistungsbeurteilung weiterentwickeln, ausgehend von den Erfahrungen, die im ersten Jahr gemacht wurden.
Umwelt
- Das Engagement im Rahmen der Klimapolitik verstärken und Mitarbeitende motivieren, sich aktiv an klimabezogenen Massnahmen zu beteiligen.
- Basierend auf unserem nach ISO 14001 zertifizierten Umweltmanagementsystem weitere Massnahmen zur Verbesserung unserer Umweltleistung und zur Erfüllung unserer Umweltziele (mit Fokus auf die Hauptursachen unserer Treibhausgasemissionen) durchführen.
Dialog
- Mit grösstmöglicher Transparenz kommunizieren – bei gleichzeitiger Einhaltung der Vertraulichkeitspflicht.
- Aktive Beteiligung am Dialog über regulatorische Reformen und Bemühungen zum Aufbau eines stabileren Finanzsystems.
Zielsetzungen & Ergebnisse 2011
Bankgeschäft
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Zielsetzungen |
Ergebnisse |
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Instrumente zur Prüfung von potenziellen Nachhaltigkeitsrisiken bei unseren Geschäftstransaktionen weiterentwickeln und implementieren. |
Wir haben unser intranetbasiertes Risikoüberprüfungsverfahren technisch verfeinert und unsere Checkliste für Nachhaltigkeitsrisiken fertiggestellt. Mitarbeitende mit direktem Kundenkontakt oder in entsprechenden Kontrollfunktionen erhielten Schulungen zu den Risiken in verschiedenen Sektoren. Zudem haben wir einige Sektorweisungen überarbeitet (beispielsweise unsere Richtlinie für den Bergbau). Energieeffizienz und Kohlenstoffintensität werden neu auch bei bestimmten Transaktionen im Öl- und Gasgeschäft sowie bei der Energieerzeugung berücksichtigt. |
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Die bereichsübergreifende Zusammenarbeit im Rahmen der Green Business Initiative (GBI) intensivieren. Die GBI soll dazu beitragen, unsere Bemühungen in den Bereichen saubere Energie, Wasser und nachhaltige Rohstoffe zu koordinieren. |
Wir haben die Zusammenarbeit und den Informationsaustausch zwischen den verschiedenen Geschäftsbereichen und Regionen weiter intensiviert. Beispielsweise durch die monatlich erscheinende interne Publikation zu Themen oder Aktivitäten, die für die GBI relevant sind. Als Ergebnis der verbesserten Zusammenarbeit |
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Innovative Lösungen entwickeln, um die Spitze mit der Basis der Wohlstandspyramide zu verbinden und weiterhin eine verantwortungsvolle Entwicklung der Mikrofinanzbranche zu fördern. |
Um der starken Nachfrage nach Finanzierungen in lokaler Währung im Mikrofinanzsektor zu begegnen, haben wir die Local Currency Microfinance Note entwickelt. Wir veröffentlichten zudem eine Sektorstudie und mehrere Research-Berichte zum Thema. |
Gesellschaft
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Zielsetzungen |
Ergebnisse |
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Die drei Schwerpunktthemen Bildung, Mikrofinanz und Mitarbeiterengagement strategisch klarer ausrichten. |
Im Rahmen unserer globalen Bildungsinitiative starteten wir ein dreijähriges Programm zur Verbesserung der Ausbildungsqualität/-relevanz. Im Schuljahr 2011/2012 profitieren geschätzte 72 000 Kinder von einem besseren Zugang und/oder einer besseren Ausbildung. Zudem werden etwa 12 700 Lehrer geschult. Mit der Microfinance Capacity Building Initiative unterstützten wir 1,8 Millionen Kleinstunternehmer sowie deren Familien und starteten einen zweiten Drei-Jahres-Zyklus mit den Partnerorganisationen. |
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Unterstützung von Aktivitäten und Partnerschaften in den Schwellenländern ausweiten. |
In Brasilien, China, Indien, Malaysia, Thailand und Indonesien sowie in Osteuropa und Russland nahm die Anzahl Mitarbeitender zu, die sich für gemeinnützige Anliegen engagierten. Zudem gingen wir in Mexiko eine neue Partnerschaft mit einer gemeinnützigen Organisation ein, und in Polen gründeten wir ein Philanthropy Committee. |
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Noch systematischer mit den verschiedenen Abteilungen zusammenarbeiten, um Mitarbeitende auf Volunteering-Aktivitäten aufmerksam zu machen, die es ihnen ermöglichen, ihr Wissen und ihre Kompetenzen in Projekte unserer Partnerorganisationen einzubringen. |
Das Mitarbeiterengagement für gemeinnützige Anliegen stieg um 15 Prozent, sowohl im Hinblick auf die Anzahl der Mitarbeitenden, die Volunteering-Arbeit leisteten, als auch auf die Anzahl geleisteter Stunden. Die Anzahl der Freiwilligen, die sich am Global Citizens Program – das auf Wissens- und Kompetenzaustausch basiert – beteiligten, verdoppelte sich beinahe. Die Anzahl der Länder, in denen Mitarbeitende sich gemeinnützig engagieren können, ist ebenfalls grösser als im Vorjahr. |
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Den Zugang zu Ausbildungsprogrammen weiter verbessern durch Massnahmen, bei denen – je nach Region – der Aufbau der Infrastruktur, die Vergabe von Stipendien oder die Qualität der Lehrerausbildung im Mittelpunkt stehen, um Jugendliche auf eine höhere Ausbildung oder den Berufseinstieg vorzubereiten. |
Wir engagierten uns in Projekten, die benachteiligten Kindern in Entwicklungsländern den Zugang zu Schulbildung ermöglichen. Wir unterstützten Wohltätigkeitsorganisationen in Indien, Laos und Kambodscha, indem wir Schulmaterial zur Verfügung stellten und uns beim Aufbau oder bei Renovationen von Schulen beteiligten. In den USA initiierten wir das Volunteering-Projekt Teach for America. |
Arbeitgeber
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Zielsetzungen |
Ergebnisse |
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Die Personalstrategie der Credit Suisse in konkrete Massnahmen und Aktivitäten umsetzen und gleichzeitig Vielfalt und Integration fördern. Unterstützung der Mitarbeitenden durch einen zukunftsgerichteten Ansatz in der Leistungsbeurteilung. Die führende Rolle im Schulungs- und Weiterbildungsangebot beibehalten. |
Wir haben unseren Prozess zur Leistungsbeurteilung verbessert, der uns die systematische Bewertung der Leistungen unserer Mitarbeitenden anhand eines persönlichen Entwicklungsplans ermöglicht, der zusammen mit dem direkten Vorgesetzten ausgearbeitet wird. Im Mittelpunkt des Prozesses stehen die Weiterbildung und Weiterentwicklung unserer Mitarbeitenden, einschliesslich Möglichkeiten zur internen Mobilität. |
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Das Bewusstsein dafür stärken, dass jeder Mitarbeitende zum langfristigen Erfolg des Unternehmens beiträgt und dass Führungskräfte dafür verantwortlich sind, ihre Mitarbeitenden aktiv zu fördern. Unsere partnerschaftlich orientierte Unternehmenskultur stärken, indem wir Führung und Zusammenarbeit auf allen Stufen und in allen Divisionen fördern, mit dem Ziel, den Bedürfnissen unserer Kunden gerecht zu werden. |
Der verbesserte Leistungsbeurteilungsprozess hilft uns dabei, zu messen, wie unsere Unternehmenswerte umgesetzt werden, ob die Mitarbeiterentwicklung im Zentrum steht und welchen Beitrag die Mitarbeitenden zu den Gesamtzielen leisten. Wir haben den Global Leadership Council gegründet, der sich aus 200 Mitgliedern der obersten Führungsstufe zusammensetzt. Sie fördern die interne Zusammenarbeit und die Umsetzung unserer kundenorientierten Strategie. |
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Die Beurteilung der Nachwuchskräfte verbessern und diese systematisch in Führungs- und Expertenaufgaben einführen. Unsere Präsenz an den Hochschulen verstärken und mehr Nachwuchskräfte direkt nach ihrem Abschluss an Schulen und Universitäten rekrutieren. Mittelfristig sollen Studienabgänger die Hälfte der jährlichen Neueinstellungen ausmachen. |
Wir haben unseren Prozess zur Mitarbeiterentwicklung verbessert, um einen einheitlichen Ansatz bei der Nachfolgeplanung sicherzustellen. 2011 führten wir bei 63 Prozent unserer Mitarbeitenden sogenannte Talent Reviews durch. Ausserdem organisierten wir diverse Veranstaltungen an Hochschulen und lancierten eine neue Marketingkampagne, um uns bei Hochschulabsolventen noch besser als attraktiver Arbeitgeber darstellen zu können. Wir verstärkten zudem unsere Rekrutierungsbemühungen in wichtigen strategischen Märkten. |
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Kundenkompetenz auf allen Ebenen verankern. |
Wir führten verschiedene Massnahmen wie die obligatorische Zertifizierung für Relationship Manager im Private Banking durch, um sicherzustellen, dass die Beratungsdienstleistungen jederzeit und umfassend den Kundenbedürfnissen entsprechen. |
Umwelt
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Zielsetzungen |
Ergebnisse |
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Weiterhin an der Debatte über den Klimawandel teilnehmen und die möglichen Auswirkungen des Klimawandels auf unser Geschäft untersuchen. Dabei gleichzeitig ein grösseres Bewusstsein für Klimafragen schaffen. |
Wir haben uns an einer Klimakampagne des Wirtschaftsdachverbandes economiesuisse und an einer Cleantech-Studie beteiligt. |
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Sensibilisierung für Risiken und Chancen der Biodiversität, unter anderem im Zusammenhang mit dem Internationalen Jahr der Wälder (2011). |
Wir haben unsere Weisung für die Forstwirtschaft um den Bereich Agrarindustrie erweitert. Wir organisierten zudem Veranstaltungen, um unsere Mitarbeitenden für die Bedeutung der Wälder und der Artenvielfalt zu sensibilisieren. |
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Weitere Verbesserungsmassnahmen umsetzen, basierend auf unserem nach ISO 14001 zertifizierten Umweltmanagementsystem, mit einem speziellen Fokus auf der Reduktion unserer CO2-Emissionen. |
Wir haben unser Energie- und Ressourcenmanagementsystem E-Maximo getestet und weiterentwickelt. Es hilft uns bei der Festlegung von Effizienzzielen für einzelne Gebäude und legt das Potenzial von bestimmten Betriebsoptimierungen sowie energierelevanten Investitionen offen. |
Dialog
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Zielsetzungen |
Ergebnisse |
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Den Dialog und die Zusammenarbeit mit wichtigen Anspruchsgruppen fortsetzen, um globale Trends möglichst früh zu erkennen und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten, indem wir uns an Netzwerken und Initiativen beteiligen und entsprechende Publikationen herausgeben |
Bei den Diskussionen um die Reformen in der Finanzindustrie werden wir als erfahrener Partner anerkannt. Durch die erfolgreiche Emission von Buffer Capital |
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Den Dialog mit NGOs und zwischenstaatlichen Organisationen (IGOs) intensivieren und weitere Partnerschaften mit ausgewählten Organisationen eingehen. |
Wir verstärkten unsere weltweite Zusammenarbeit mit verschiedenen Organisationen wie beispielsweise Earthwatch. Wir beteiligten uns am Dialog mit NGOs und IGOs, so etwa mit der Erklärung von Bern, Greenpeace, UN Global Compact und der UNEP FI. |
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Wir beteiligten uns an den Bemühungen hinsichtlich einer Lösung des Problems der Regularisierung unversteuerter ausländischer Vermögen in der Schweiz. |