Jubiläumsvergabungen 2006

Der 150. Geburtstag der Credit Suisse war für die Jubiläumsstiftung Anlass, ihr langjähriges Engagement für die Gesellschaft um ausgewählte Aktivitäten zu erweitern und zahlreiche kleinere wie grössere Projekte in der Schweiz mitzutragen. Dabei war das inhaltliche und geographische Spektrum weit gefasst. Bedacht wurden über 100 Organisationen.

Ermöglicht wurden beispielsweise in Scharans GR ein Snoezelenraum, der Schwerbehinderten optimale Sinnesanregungen bietet, zahlreiche lokale Kulturinitiativen im Grossraum Zürich wie auch ein rollstuhlgängiges Vereinslokal der Société des Vieux-Grenadiers in Genf. Dank dem Beitrag der Jubiläumsstiftung konnten das Arbeitslosenschiff "Yellow" auf dem Zugersee weitergeführt sowie ausgewählte Räume des Château de Mézières mit seiner Sammlung an historischen Tapeten restauriert werden. Überdies erhält die italienische Schweiz in Lugano eine Skulptur von Arnaldo Pomodoro geschenkt. Entlang der Aare stellte die Stiftung im Sommer 150 Sitzbänke vom Grimselsee bis zur Mündung in den Rhein bei Koblenz auf und gab dazu eine Wander- und Velokarte heraus. Ausserdem stellte die Jubiläumsstiftung einen substantiellen Beitrag zur Verfügung, den die Stiftung Symphasis für Projekte zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in der Schweiz einsetzt.

Darüber hinaus realisiert die Jubiläumsstiftung Projekte wie die folgenden:

Credit Suisse Award for Best Teaching

In Zusammenarbeit mit den Universitäten, technischen Hochschulen und Fachhochschulen lanciert die Stiftung den Credit Suisse Award for Best Teaching. Damit soll die Qualität der Ausbildung auf der Tertiärstufe gefördert und der Wissens- und Forschungsplatz Schweiz gestärkt werden. Der Preis wird seit 2006 verliehen.

150 Jahre Schweizer Kunstschaffen

Unter dem Titel "Das Kunstschaffen in der Schweiz 1848 - 2006" veröffentlichte das Schweizerische Institut für Kunstwissenschaft im Oktober 2006 eine populärwissenschaftlich geschriebene und reich illustrierte Publikation über die Entwicklung des Schweizerischen Kunstschaffens seit Mitte des 19. Jahrhunderts. Darin werden verschiedene Facetten der Kunst wie Malerei, Skulptur und Plastik, aber auch Zeichnung und Druckgrafik bis hin zu Video und Installation übersichtlich und kohärent dargestellt.

Alfred Escher-Stiftung

Die Alfred Escher-Stiftung fördert die Forschung zu Alfred Escher wie auch zum Wirtschaftsliberalismus und zur Kulturgeschichte der Schweiz im allgemeinen. Die im März 2006 von Joseph Jung publizierte Biographie zeigt Eschers Bedeutung für Zürich wie für die Schweiz eindrücklich auf. Sie gibt einen Einblick in die Fülle und Qualität von Eschers schriftlichem Nachlass als einzigartige Quelle zur Geschichte der Schweiz im 19. Jahrhundert. Ende 2007 wird die Stiftung eine Auswahl dieser Dokumente in einer Briefedition herausgeben.