Treibhausgas-Neutralität: Investitionen und Substitution
Investitionen
Sanierungsprojekte von Bankgebäuden am Ende der technischen Lebensdauer eröffnen die Gelegenheit zu noch grösseren Einsparungen. Neue Technologien und Energiestandards wie das schweizerischen MINERGIE-Label (siehe www.minergie.ch) ermöglichen Effizienzsteigerungen von bis zu 50%, etwa durch Gebäudeisolationen oder Wärmerückgewinnungsanlagen. Wenn solche Investitionen im Rahmen des regulären Investitionsbudgets erfolgen, führen sie zu keinen signifikanten Zusatzkosten.
Substitution
Bei der Substitution von Treibhausgas-Emissionen geht es darum, den jeweiligen Geschäftsprozess aufrechtzuerhalten, ihn jedoch in einer klimafreundlicheren Art durchzuführen. Beispiele hierfür sind:
- der Einkauf von Elektrizität aus erneuerbaren Energien, z.B. Strom aus Wasser-, Wind- oder Solarkraftwerken. Wichtig für die Anerkennung für die Treibhausgas-Neutralität ist, dass der Stromlieferant die ökologische Qualität auch bestätigt, z.B. durch ein entsprechend anerkanntes Zertifikat wie naturemadeStar. In der Schweiz bezieht die Credit Suisse 7,41 GWh zertifizierten Ökostrom (310'000 kWh Strom aus Photovoltaik und 7'100'000 kWh aus ökologisch zertifizierter Wasserkraft).
- der Einkauf von Bio-Diesel-Treibstoffen für Fahrzeuge oder Bio-Heizöl oder Bio-Gas für Feuerungsanlagen, welche aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen werden und daher klimaneutral sind.
- auch die Nutzung elektronischer Kommunikationsmittel wie Videokonferenzen statt die Durchführung von Geschäftsreisen ist eine Substitutionsmassnahme, die zugleich aber auch zu Kosten- und Ressourceneinsparungen führt.

