Aktienbasierte Vergütungsprogramme
Die aktienbasierte Vergütung verstärkt die Bindung der Mitarbeitenden an das Unternehmen und bringt ihre Interessen mit denjenigen der Aktionäre in Einklang.
Die aktienbasierte Vergütung ist ein wichtiger Bestandteil unserer Vergütungsstrategie und macht für gewisse Mitarbeitende sowie für Mitglieder der Direktion einen bedeutenden Teil der Gesamtvergütung aus. Die aktienbasierte Vergütung verstärkt die Bindung der Mitarbeitenden an das Unternehmen und bringt ihre Interessen mit denjenigen der Aktionäre in Einklang. Der Grossteil der aktienbasierten Vergütung wird als Teil des leistungsabhängigen Bonus nach Abschluss des Geschäftsjahrs, auf welches sich der Bonus bezieht, gewährt. Die Zuteilung von aktienbasierter Vergütung unterliegt in der Regel gewissen Restriktionen bezüglich der Frist, über welche Ansprüche erworben werden (Vesting), sowie Verwirkungs- und Sperrfristen.
Personalaufwand
Der Personalaufwand für aktienbasierte Vergütungen eines Geschäftsjahres besteht jeweils aus einer variablen Vergütungskomponente für den in Bar ausgerichteten Bonus des laufenden Geschäftsjahres sowie einer fixen Komponente für die aktienbasierten Ansprüche, welche den Mitarbeitenden in den Vorjahren zugesprochen wurden. Die Verbuchung der Aufwendungen in der konsolidierten Erfolgsrechnung für in den Vorjahren zugesprochene Ansprüche hängt in erster Linie von der in den Plandokumenten definierten Dauer der Ausübungsbeschränkung, vom Zeitpunkt einer möglichen Frühpensionierung, von Sperrfristen sowie weiteren Bestimmungen ab.
Der in der Erfolgsrechnung unter Personalaufwand verbuchte Aufwand für aktienbasierte Mitarbeitervergütungen betrug in den Jahren 2007, 2006 und 2005 CHF 2669 Mio, CHF 1646 Mio beziehungsweise CHF 2181 Mio Der geschätzte, noch nicht verbuchte Personalaufwand von CHF 2365 Mio per 31. Dezember 2007 für noch nicht definitiv erworbene Ansprüche an aktienbasierten Vergütungen wird über die Dauer der gewichteten durchschnittlichen Restdienstzeit von 1,3 Jahren verbucht.
Zur Erfüllung der oben erwähnten Verpflichtungen erwerben wir eigene Aktien am freien Markt. Wir haben auch die Möglichkeit, unter Verwendung von bedingtem Aktienkapital neue Titel zu schaffen. Im Jahr 2007 gaben wir rund 22,1 Mio-Aktien an Mitarbeitende ab.
Annahmen zum Fair Value der aktienbasierten Vergütung
Die Schätzung des Fair Value von aktienbasierten Vergütungen, für welche kein unabhängiger, börsennotierter Kurs verfügbar ist, erfolgt am Zuteilungsdatum unter Verwendung von Bewertungstechniken und/oder Optionspreismodellen, welche die substanziellen Merkmale des zu bewertenden Instruments möglichst genau berücksichtigen. Die den Modellen zugrunde liegenden Annahmen basieren auf der aktuellen Markteinschätzung und auf den im Zeitpunkt der Zuteilung verfügbaren historischen Informationen, welche die Marktteilnehmer vermutlich zur Festlegung des Kurses des zuzuteilenden Instruments verwenden würden.
Die zur Schätzung des Fair Value verwendeten Werte für die erwartete Volatilität, die Dividendenrendite und den risikolosen Zinssatz basieren auf der implizierten Marktvolatilität und der Dividendenrendite von gehandelten Optionen auf Credit Suisse Group Aktien, der historischen Volatilität und Dividendenrendite derselben sowie anderer relevanter Faktoren, welche Aufschluss darüber geben, inwiefern die zukünftige Entwicklung von der vergangenen abweichen könnte. Der erwartete risikolose Zinssatz entspricht dem zum Zuteilungszeitpunkt gültigen LIBOR-Satz für die erwartete Laufzeit. Die LIBOR-Sätze werden als Ersatz zur Bestimmung des risikolosen Zinssatzes herangezogen, weil von der Schweizerischen Eidgenossenschaft keine Zero-Bonds emittiert werden. Die erwartete Laufzeit entspricht der Dauer, während der die zugeteilten Instrumente aller Voraussicht nach ausstehend sein werden. Das historische Ausübungs- und Kündigungsverhalten der Mitarbeitenden wird dabei in die Beurteilung miteinbezogen.
Die nachfolgende Tabelle vermittelt die wichtigsten im Rahmen des jährlichen Bonusprozesses getroffenen Annahmen für die Bestimmung des Fair Value der Optionen, des Performance Incentive Plans (PIP) und der Incentive Share Units (ISU).
| Wichtigste Annahmen für die Fair-Value-Berechnung
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| 2007 | 2006 | 2005 | ||||||||||
| Massgebliche Annahmen | ||||||||||||
| Erwartete Volatilität in % 1 | 22.95 | 24.80 | 29.00 | |||||||||
| Erwartete Dividendenrendite in % 1 | 2.41 | 3.24 | 3.03 | |||||||||
| Erwarteter risikofreier Zinssatz in % | 2.63 | 2.36 | 1.86 | |||||||||
| Erwartete Dauer in Jahren | 3 | 5 | 5 | |||||||||
| 1 Wegen aktueller und wechselnder Marktkonditionen hat die Credit Suisse Group im Jahr 2005 ihre Methode zur Einschätzung der erwarteten Volatilität und der erwarteten Dividendenrendite angepasst, um die Managementbewertung bezüglich des Einflusses zukünftiger, implizierter Markterträge auf die erwarteten Gesamtannahmen miteinzubeziehen. | ||||||||||||
Absicherung von Verbindlichkeiten im Zusammen-
hang mit aktienbasierten Vergütungssystemen
Die Credit Suisse sichert ihre geschätzten Verbindlichkeiten aus aktienbasierten Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen durch den Kauf eigener Aktien auf dem Markt sowie den Abschluss von Hedging-Geschäften mit Drittparteien ab. Überdies kann die Gruppe unter Umständen ihr bedingtes Kapital zur Erfüllung ihrer Verbindlichkeiten aus aktienbasierten Entschädigungen einsetzen. Die Gruppe überprüft periodisch ihre Schätzungen der voraussichtlich auszuliefernden Anzahl Aktien und passt ihre Hedging-Positionen dementsprechend an.

