Navigation

Navigation

Immobilienmarkt

Der im Jahr 2010 aufgenommene konjunkturelle Schwung nimmt bereits 2011 wieder deutlich ab, sodass die Credit Suisse für die Jahre 2011 und 2012 eine Reduzierung des globalen Wirtschaftswachstums von 5,0 % im Jahr 2010 auf  3,7 % bzw. 3,8 % prognostiziert. Mit Beginn des Jahres 2011 wurde die öffentliche Diskussion der Haushaltslage, Verschuldung und Wettbewerbsfähigkeit von Staaten mit zunehmender Intensität geführt, sodass Immobilieninvestoren weiterhin hochqualitative Immobilien in stabilen Märkten bevorzugten.

Am gewerblichen Vermietungsmarkt in Europa setzte sich die positive Dynamik aus dem Jahr 2010 leicht abgeschwächt auch in den ersten neun Monaten des Jahres 2011 fort. So stieg das Mietniveau nach Zuwächsen von rd. 3 % im Jahr 2010 im Jahresverlauf 2011 um durchschnittlich rd. 1,5 % und die Leerstandsquote sank oder stagnierte zumindest in den meisten Märkten. Die aktuelle Stimmung und auch der Ausblick unterscheiden sich innerhalb Europas jedoch erheblich, wobei  insbesondere in den Hauptmärkten Nordeuropas, Großbritanniens, Deutschlands und Frankreichs steigende Preisniveaus und Transaktionsvolumina festgestellt werden.

Die erwartete Stabilisierung des Mietniveaus und der Leerstandsquoten ist auch in den USA eingetreten. Aufgrund der relativ hohen Leerstandsquote und eines vergleichsweise moderaten Beschäftigungsaufbaus sind zumindest kurz- bis mittelfristig keine hohen Mietpreiszuwächse für den Gesamtmarkt zu erwarten. In Asien hingegen zeichnet sich für das laufende Jahr die abgeschwächte Fortsetzung des positiven Trends für das Mietniveau in dynamischen Wirtschafts- und Verwaltungszentren wie Hongkong, Singapur oder Peking ab. In Japan lastet die schwache Konjunkturdynamik weiter auf den Immobilienmärkten.

Das weltweite Transaktionsvolumen summierte sich in den ersten sechs Monaten des Jahres 2011 auf rd. 190 Mrd. USD, d.h. gegenüber der Vorjahresperiode ist ein Zuwachs von rd. 33 % festzustellen. Für das Gesamtjahr 2011 erwarten die Marktteilnehmer weiter moderat steigende Umsätze in allen Regionen. Steigende Immobilienpreise in Europa wurden insbesondere in London und Paris festgestellt, darüber hinaus profitieren aber auch die Länder in Nordeuropa, Deutschland und Polen durch die steigende Investorennachfrage und weisen steigende Immobilienpreise aus. Im globalen Kontext verzeichneten die USA weit überdurchschnittliche Zuwächse des Transaktionsumsatzes und auch des Preisniveaus für Gewerbeimmobilien zog an. In Asien hingegen standen einer deutlichen Ausweitung des Transaktionsvolumens die Bemühungen zur Verhinderung von Überhitzungserscheinungen entgegen, sodass der Transaktionsumsatz vergleichsweise gering wuchs.

  

Stand 30.09.2011

Sekundaerer Inhalt

Kontaktieren Sie uns