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Schritt 3: Wie steigere ich den Wert meines Eigenheims?
Auch Wohneigentum will gehegt und gepflegt werden. Dies zahlt sich doppelt aus. Erstens wohnt es sich angenehmer und zweitens erleben Sie bei einem späteren Verkauf keine unangenehmen Überraschungen.
Regelmässiger Unterhalt schützt vor bösen Überraschungen
Reservieren Sie jährlich einen Betrag von rund 1 Prozent des Kaufpreises für Unterhalts-arbeiten. Vernachlässigte Gebäude mit Investitionsnachholbedarf (Renovationsstau) verlieren an Wert und erzielen bei einem späteren Verkauf tiefere Preise. Zudem sind laufende Unterhaltsarbeiten in der Regel kostengünstiger. Planen Sie anhand von Lebensdauertabellen. Sie geben Ihnen Indikationen über den Zeitpunkt und die Art von notwendigen Investitionen.
Wertvermehrung durch Umbau
Ob Sie einen Wintergarten anbauen oder die Teppichböden durch Parkett ersetzen, mit einem höheren Ausbaustandard erhöhen Sie den Wert Ihrer Liegenschaft und sind so für einen späteren Verkauf gerüstet:
- Strukturelle Verbesserungen erhöhen in der Regel den Verkaufspreis (z. B. Heizung ersetzen, Dachstock isolieren und so weiter)
- Auswechseln von Küche und Bad übernimmt mit Vorteil der neue Besitzer (Geschmack entscheidet mit)
- Holen Sie verschiedene Vergleichsofferten ein, so erhalten Sie mehr Spielraum.
- Handelt es sich um ein grösseres Bauvorhaben, kann ein Bauführer hilfreich sein.
- Ebenso lohnend bei grösseren Bauvorhaben sind Bauherren-Haftpflicht, Bauwesen- und Bauzeitversicherung
- Belege über getätigte Investitionen sind im Hinblick auf einen späteren Verkauf aufzubewahren
- Ebenso sind Neubewertungen Ihrer Liegenschaft (zum Beispiel aufgrund eines Bankenwechsels) aufzubewahren
Finanzierung des Umbaus: durch Vorsorgegelder oder die Bank
Alle 5 Jahre können Sie grundsätzlich Vorsorgegelder für die Immobilienfinanzierung beziehen (Ausnahme: Zweitwohnung und Feriensitz). Entscheiden Sie sich für eine Bankfinanzierung, gilt es bei der Aufstockung der Hypothek folgendes zu beachten:
- Es wird eine erneute Kreditprüfung vorgenommen
- Die Bank gewährt wie bei einer Neufinanzierung maximal 80 Prozent des künftigen Verkehrswerts
- Bei grösseren Bauvorhaben gibt die Bank eine Projektschätzung in Auftrag (Überprüfung von Realisierbarkeit und Kostenschätzung)
- Je nach Umfang des Bauvorhabens wird zuerst ein Baukredit ausgesetzt oder es werden einzelne grössere Beträge gleich in Form eines Hypothekardarlehens ausbezahlt
- Grundsätzlich stehen alle Credit Suisse Hypothekarmodelle PDF (150KB) zur Verfügung (Mindestbeträge beachten)
- Ihr Credit Suisse Berater unterstützt Sie bei der Optimierung Ihrer Wohnsituation
Kauf eines neuen Eigenheims
Eventuell macht die Optimierung Ihrer Wohnsituation einen Immobilienwechsel erforderlich. Ein eigenes Haus kann gegenüber einer Eigentumswohnung einen weit grösseren Spielraum für werterhaltende, wertsteigernde Investitionen sowie steuerliche Optimierungen bieten.
Beim Umzug von einer Eigentumswohnung in ein Einfamilienhaus ergeben sich wichtige Änderungen: Beispielsweise liegt nun die finanzielle Verantwortung für die gesamte Liegenschaft bei Ihnen. Insbesondere die Eröffnung eines Erneuerungsfonds obliegt nun Ihnen allein. Um eine bessere Übersicht zu behalten, kann es sich lohnen, dafür ein separates Sparkonto zu eröffnen.
Sie sehen, an Ihrem Wohntraum können Sie auch nach dem Einzug über viele Jahre hinweg weiterbauen. Im nächsten Schritt zeigen wir Ihnen, wie Sie dazu parallel auch noch Steuern sparen können.
Schritt 4: Wie kann ich mit meinem Eigenheim Steuern sparen?
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